Waldbegang mit Revierförster in Oberfell
Heute schon an morgen denken
Oberfell. Gemeinderat, Mitglieder des Umwelt-, Wald- und Flurausschusses, der Jagdpächter und Revierförster Herr Schneider trafen sich zu einem Waldbegang. Herr Schneider informierte über den Stand im Oberfeller Wald. Er wies auf einen alten Baumbestand hin, der vor rund 95 Jahren gepflanzt wurde. Er machte deutlich, dass, was heute an Neupflanzungen oder Planungen gemacht werde, den Ururenkeln Nutzen bringen würde. Die teilweise 95 Jahre alten Bäume sind zum Teil vom Borkenkäfer befallen und müssten, um größeren Schaden abzuwenden, abgeholzt werden. An anderer Stelle wies er darauf hin, dass Gruppenpflanzungen gemacht werden. Es werden Laubhölzer in Gruppen von 10 bis 20 Bäumen angepflanzt. Diese bestehen aus Eichen- und auch Kastanienbäumen, um den Waldbestand zu sichern. Ebenso würden Douglasien angepflanzt, da diese sich gut vermarkten ließen und dazu beitragen, die Kosten für neue Anpflanzungen zu finanzieren. Eichenbestände werden geputzt, damit die starken Bäume weiterhin den Waldbestand stützen. Der Forstwirtschaftsplan 2015 weist schwarze Zahlen aus, bedingt durch eine nicht vorhersehbare Einnahme im Holzverkauf und eine geplante Aufforstung, die ins Jahr 2016 verschoben wurde.
