51 junge Menschen erhielten das Sakrament der Firmung
Im Glauben gefestigt
Niederfell. 51 Jugendliche und junge Erwachsene der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück mit Domprobst Werner Rössel feierten das Fest der Firmung. Bereits um 14 Uhr trafen sich die FirmbewerberInnen im Dorfgemeinschaftshaus Niederfell, um dem Domprobst die Projekte im Rahmen der Firmvorbereitung vorzustellen. „Zeit für alte Menschen“ und hineinversetzen in die Lage von Senioren war eines der Projekte. Einen selbst genähten Fußball stellte die Gruppe „fairer Handel“ stolz vor - ein Symbol für die unfairen Arbeitsbedingungen vieler Näherinnen im Textil und Sportbekleidungsbereich. Mit Flüchtlingen aus Syrien hatte eine andere Gruppe gesprochen und so erfahren, was es heißt, ein Flüchtling und Asylbewerber zu sein. Die Gruppe „Zivilcourage“ zeigte einen selbst gedrehten Clip, in dem deutlich wurde, dass couragiertes gemeinsames Handeln, Übergriffe verhindern kann. Die Gruppe Miteinander hatte sich gemeinsam mit Jugendlichen des Herz-Jesu-Hauses Kühr getroffen, die sich auch firmen lassen wollten.
Domprobst Werner Rössel war sichtlich beeindruckt von den Vorstellungen, wurde bei den Statements doch auch deutlich, dass diese Themen herausfordernde Felder gelebten Christseins darstellen. An Firmwochenenden im Haus Wasserburg hatten die Jugendlichen gemeinsam mit Katechetinnen und Katecheten Fragen des Glaubens ausgetauscht und diskutiert. Die gottesdienstliche Feier in der Klosterkirche Kühr wurde von den Jugendlichen durch eigene Gebete und Bekenntnisse mitgestaltet. Die Niederfeller Musikgruppe prägte die Feier mit ihren tollen musikalischen Beiträgen. Jugendliche und junge Erwachsene der Pfarrgemeinden Alken, Brodenbach, Burgen, Dieblich Löf, Kattenes Nörtershausen, Udenhausen, Niederfell, Macken Oberfell, erklärten in der Feier mit ihrem „Ja“, ihre Bereitschaft gefirmt zu werden. Werner Rössel zeichnete jedem Einzelnen von ihnen zum Zeichen der Stärkung mit dem hl. Geist das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn. Die 20 Firm- und Projektkatecheten gaben mit ihrem Engagement wieder ein lebendiges Zeugnis ihres Glaubens ab. Ein kleines Erinnerungsgeschenk und die Überreichung der Firmurkunde bildeten den Schluss der Feier in der Klosterkirche. In vielen Familien klang der Tag mit einem Abendessen aus.
