In Oberfell sind die Weiber los
Feucht-fröhliche Krönung der Obermöhn Maria I.
Oberfell. Der Titanic-Saal war nostalgisch und romantisch geschmückt. Denn unter dem Motto „Anno dazumal“ starteten die Oberfeller Möhnen in die „Faasenacht“. Sie hatten zur Päckchensitzung eingeladen, bei der traditionell jede ein Päckchen mitbringt, das mittels verkauften Losen die Besitzerin wechselt. Der Erlös bessert die Vereinskasse auf. An diesem Abend war Jürgen Sabel für die Musik zuständig und spielte zur Einstimmung Schunkellieder. Das brachte die Gäste sofort „in action“, es hielt sie nicht mehr auf den Stühlen. Vielleicht hatte aber auch das eine oder andere Glas Sekt damit zu tun?! „Könnt Ihr jetzt mal ruhig sein?“ rief Jürgen Sabel in den Saal, angesichts der lustigen Weiber von Oberfell. Denn große Ereignisse warfen ihre Schatten voraus: der Einzug der Möhnen in den Saal und die Proklamation der Obermöhn. „Helau ihr Möhnen und Gäste, endlich ist es soweit, es geht weiter für uns in die närrische Zeit! Ab jetzt wird gefeiert, bis die Bude kracht, hoffentlich bis spät in die Nacht!“ So angesprochen kam die prompte Antwort mit einem dreifachen „Oberfell Helau“.
Dann betrat Maria Fischer den Saal, die am 11. November 2012 einstimmig zur Obermöhn gewählt worden war. Und an diesem Abend sollte Maria I., nach eigenen Angaben eine Obermöhn mit Leib und Seele, gekrönt werden. Unter großen Beifall und Jubel schritt sie zum antiken Sofa. Sie wurde begrüßt mit den Worten: „Ein großer Tag ist heute da, für die Oberfeller Narrenschar!“ und „Maria, führe Du uns alle durch die närrische Zeit, mit Witz, Humor, Charme und Heiterkeit!“ Und Maria I. bekam die wichtigen Dinge für ihre Regentschaft: Krone, Zepter, einen besonderen Reichsapfel und einen überdimensionierten Schlüssel: „Jetzt wirst Du ausgestattet mit Pi, Pa, Po, in Oberfell gibt es 1000 Insignien, das ist nun einmal so!“ Zum Schluss erhielt sie noch einen Orden. Da saß sie nun auf ihrem Sofa, beschwert mit all diesen Dingen, den Zeichen ihrer „Macht“. „Isch kann misch kaum beweje!“ begann sie ihre Rede als gekröntes Oberhaupt der Oberfeller Möhnen. Sie rief
zum Feiern auf: „Weihnachten ist endlich vorbei, die närrische Zeit hat endlich begonnen!“
Zur närrischen Unterstützung waren auch die Löfer Möhnen gekommen. Sie waren begeistert, denn sie hatten noch nie die Proklamation einer Obermöhn erlebt. Niemand konnte sich an diesem Abend dem ansteckenden Frohsinn der geballten Oberfeller Frauenpower entziehen. Nach und nach füllte sich die Tanzfläche, und es wurde bis in den frühen Morgen ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Das lässt sich wiederholen: am 2. Februar bei der Kappensitzung und am 7. Februar am Schwerdonnerstag.
EP
Ist das nicht schön, die Oberfeller haben eine Obermöhn.
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