125-jähriges Bestehen der St. Sebastianus Schützengilde Kattenes 1888
Jubiläum gebührend gefeiert
Kattenes. Die St. Sebastianus Schützengilde Kattenes 1888 hat ihr 125-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert. Gleichzeitig war sie auch Ausrichter des 60. Bezirksbundesfest des Schützenbundes Bezirksverband Maifeld.
Mit dem Bezirkskönigsschießen auf der Schießanlage in Mörz hat das Schützenfest am Samstag begonnen. Zum großen Festumzug durch Kattenes und zur Abholung der Majestäten der Schützengilde Kattenes sind die Schützen des Bezirksverbandes und weitere befreundete Schützenbruderschaften am Bürgerhaus angetreten. Begleitet vom Musikverein Löf und dem Spielmannszug Einig bewegte sich der Festumzug durch die Ortsstraßen. Vor der St. Annakirche erfolgte zunächst die Standartenübergabe an die Kattenser Schützengilde. Im Anschluss folgte die Proklamation des neuen Bezirkskönigspaares durch Bezirksbundesmeister Hubert Mohr. Mit 27 Ringen hatte Michael Weckbecker aus Einig das Bezirkskönigsschießen für sich entscheiden können. Im anschließenden Festgottesdienst, der von Pater Mathew und Diakon Stadtfeld gehalten wurde, erfolgte die Krönung des neuen Bezirkskönigspaares. Nach dem Festgottesdienst formierten sich die Schützen zur Gefallenenehrung am Ehrenmal. Mit einem Umzug ging es dann zum Festplatz am Bürgerhaus. Zum anschließenden Festkommers begrüßten Brudermeister Jörg Bender und der Diözesan- und Bezirksbundesmeister Hubert Mohr die Schützenbruderschaften und zahlreichen Gäste.
Jugendarbeit steht „mit an erster Stelle“
Ortsbürgermeister Rudi Zenz lobte vor allem die gute Jugendarbeit des Schützenvereins: „Gerade im Jugendbereich liegt das große Plus, die große Hoffnung der Katteneser Schützengilde.“ Dabei habe man früh erkannt, wie wichtig eine gute Jugendarbeit für den Verein ist.
So wurde bereits bei der Jahreshauptversammlung 1980 beschlossen, dass die Jugendarbeit mit an erster Stelle der Vereinsarbeit stehe. Sicher habe auch die Umrüstung des Schießstandes mit einer elektronischen Anlage das Interesse der Jugendlichen am Schießsport geweckt. Eine wichtige, richtige Entscheidung, die die Ortsgemeinde finanziell gerne unterstützt habe. Mit der Teilnahme an der „72 Stunden-Aktion“ habe die Schützenjugend erneut unter Beweis gestellt, welch tolle Truppe der Schützengilde angeschlossen sei, erklärte der Ortsbürgermeister in seiner Ansprache.
Im Laufe des Abends wurden die Majestäten sowie langjährige Mitglieder der Schützengilde Kattenes geehrt. Und bei angenehmen Temperaturen wurde dann noch lange zusammen gefeiert.
Der zweite Tag begann mit dem Antreten der Schützenvereine am Ortseingang von Mörz. Mit einem Umzug durch den Ort ging es zur Schützenhalle. Hier wurden die verschiedenen Schießwettkämpfe durchgeführt. Die Siegerehrung erfolgte am späten Nachmittag. Mit dem Schießen auf die Festscheibe wurde am Montag das Schützenfest fortgeführt. Das Schießen um den Wanderpreis der Senioren mit der anschließen Siegerehrung bildete den Abschluss des Festes.
