Allgemeine Berichte | 18.08.2015

Förderverein & Freiwillige Feuerwehr Dieblich

Kinder erleben die Feuerwehr

Kinder erleben die Feuerwehr

Dieblich. „Kinder erleben die Feuerwehr“ - so lautete das Motto für einige Dieblicher Grundschulkinder, als die Feuerwehr im Rahmen der Ferienfreizeit ihre Tore öffnete . Diese war in der letzten Woche von der Ortsgemeinde mit Unterstützung mehrerer Vereine durchgeführt wurden. Für den Tag, der von der Feuerwehr organisiert, vorbereitet und letztlich auch durchgeführt wurde, hatten sich 16 Kinder angemeldet. Bereits um 8 Uhr ging es los. Alle trafen sich im Schulungsraum des Gerätehauses, wo es erst mal ein kleines Spiel zum Kennenlernen der Kinder und Betreuer gab. Anschließend wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe Feuerwehrmann Sam machte sich mit ihren Betreuern Susanne, Jonathan und Dirk auf den Weg zur Feuerwehr-Dorfrallye, während die Gruppe Grisu mit ihrem Betreuerteam am Gerätehaus blieb. Bei der Dorfrallye galt es, viele Fragen rund um die Feuerwehr zu beantworten. Ebenfalls mussten Hydranten und Wasserpumpen aus alter Zeit gesucht werden. Konnten die Kinder Fragen nicht beantworten, mussten sie versuchen, jemanden zu finden, der ihnen weiterhelfen konnte. Aktionsspiele standen ebenfalls an verschiedenen Stationen auf dem Programm. So musste gepuzzelt, die Einsatzkleidung in Windeseile angelegt und wieder gewechselt, Wasser mittels einer Eimerkette transportiert und Tennisbälle mit der Kübelspritze abgeschossen werden. Nachdem die Fragen beantwortet und die Spiele durchgeführt waren, ging es zurück ins Gerätehaus. Eine kleine Verschnaufpause und Stärkung tat allen gut, bevor die Gruppen gewechselt wurden. Die Gruppe Feuerwehrmann Sam, die am Gerätehaus blieb, bekam von den Betreuern Maria, Kalle, Frank und Björn alles rund um da Feuerwehrauto gezeigt und vorgeführt. Doch als Erstes gab es zu sehen, wie es bei einem Einsatz abläuft, wenn die Männer und Frauen der Feuerwehr zum Gerätehaus kommen. Hierfür heulte sogar kurz die Sirene am Gerätehaus auf. Alle durften mit ins Auto einsteigen und sich ansehen, wie während der Fahrt schon das schwere Atemschutzgerät angelegt wird und welche seltsamen Geräusche dann beim Atmen entstehen. Am Einsatzort angekommen, wurden dann Schläuche ausgerollt, Wasser gespritzt, Schaum produziert, Beleuchtung aufgebaut, Strom erzeugt und, und, und. Sogar eine Autotür galt es, in kleine handliche Stücke zu schneiden. So war von allen unbemerkt die Zeit schnell vorangeschritten und Chefkoch Martin hatte im Schulungsraum Burger und Pommes zum Mittagessen bereitet. Nachdem alle gesättigt waren, fuhr der Bus vor dem Gerätehaus vor, der alle zur Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule nach Koblenz brachte. Hier wurden alle von Feuerwehrmann Uwe freundlich begrüßt und er erklärte den Kindern, wieso es auch für Feuerwehrleute eine Schule geben muss. Anschließend zeigte er den Tauchturm, das Brandhaus und das Übungsgelände. Hier gab es viele verunfallte Autos, Eisenbahnwaggons und sogar ein Flugzeug zu sehen. Ein Highlight des Tages war sicherlich der Besuch der Atemschutzstrecke. Hier konnten sich die Kinder mal auf der Endlosleiter versuchen und durch die engen Gänge der Übungsstrecke kriechen. Leider musste hiernach schon wieder der Heimweg angetreten werden. Zurück im Dieblicher Gerätehaus wurden die letzten unbeantworteten Fragen der Dorfrallye geklärt, die Sieger gekürt und jedes Kind erhielt zum Abschied eine Urkunde. Diese hatte Betreuer und Fotograf Christian für die Kinder vorbereitet und gerahmt. Nachdem die Kinder fröhlich und zum Teil doch recht müde nach Hause gegangen waren, zogen die Betreuer ihr Fazit: „Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir sind im nächsten Jahr sicher wieder dabei!“

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Dieblich e.V.

Kinder erleben die Feuerwehr
Hautnah dabei bei der Feuerwehr - für 16 Dieblicher Kinder ließ eine Ferienfreizeit diesen Traum in Erfüllung gehen.Fotos: privat Manchmal müssen Feuerwehrleute das Atemgerät schon während der Fahrt zum Einsatzort anlegen. Die Kinder lauschen aufmerksam.

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