Allgemeine Berichte | 19.11.2014

Kath. Frauengemeinschaft „St. Luzia“ Löf, kfd

Kulturabend mit Anekdoten

Martinsweinprobe mit Kalle Grundmann

Kalle Grundmann erzählt aus „alten Tagen“. privat

Löf. Die kfd Löf hatte zu einer Martinsweinprobe mit dem Theologen und Kultur- und Weinbotschafter Kalle Grundmann eingeladen. Teamsprecherin Franziska Brachtendorf konnte über 60 Weininteressierte im schönen Ambiente des Bürgerraums in der Sonnenringhalle begrüßen und mit dem Trömmelcheslied, es war ja der 11.11., war die Überraschung für die anwesende neue Obermöhn Melli I. und ihr Gefolge gelungen.

„Auf Martini schlacht´ man feiste Schwein und wird der Most zu Wein“ war das Motto des Abends und Kalle Grundmann verstand es, alte Gepflogenheiten um Martini ins Gedächtnis zu rufen. Das fette Schwein oder anderes Vieh, auch Gänse wurden um diese Zeit geschlachtet, damit sie nicht über den Winter gefüttert werden mussten. Es wurde am Martinstag erstmals neuer Wein ausgeschenkt, so gab´s auch an diesem Abend einen neuen Wein zu verkosten, der am 5. Oktober gelesen war und am 11.11. getrunken wurde - „Post martinum bonum vinum“. Der Martinstag war außerdem ein Tag, an dem das neue Wirtschaftsjahr begann und Löhne und Pacht gezahlt wurden. Es war ein Lostag, ein Tag, an dem was los war, Knechte und Mägde haben gewechselt, die Pacht wurde eingezogen, zum Teil wurde in Naturalien bezahlt, auch mit Gänsen. Von daher rührt anscheinend auch der Brauch mit der Martinsgans. Weiterhin wurden fünf Weine aus Anbaugebieten, in denen der hl. Martin seine Spuren hinterlassen hat, vorgestellt und verkostet. Er war durch ganz Europa gezogen und gehört heute zu den bekanntesten Heiligen. Alleine im Bistum Trier tragen 16 Pfarreien, entlang der Mosel von Trier bis Koblenz, den Namen des großen Heiligen, der vom Soldat des Kaisers zum Soldaten Christi wurde.

Der spätere Bischof von Tours wurde als Sohn eines römischen Offiziers im Jahr 316 n. Chr. im heutigen Ungarn geboren und so durfte auch ein leckerer Rotwein aus dem Burgenland verkostet werden.

Dieses und vieles mehr konnten die Gäste an diesem Abend erfahren und in froher Gemeinschaft den von der kfd Löf angebotenen Kulturabend genießen. Denn im Vorfeld gab´s auch noch, nach rheinisch-moselländischem Brauch am Martinstag, den Döppekuchen, die sogenannte Gans des kleinen Mannes. Gleichzeitig wurde die Veranstaltung mit der Mitgliederwerbekampagne der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands kfd verbunden und auf die ausgehängten Plakate des größten deutschen Frauenverbandes aufmerksam gemacht mit ihrem Aufruf: „Frauen.Macht.Zukunft“. „Und was eignet sich da besser als Werbemittel als eine Weinprobe und die überzeugenden Aktivitäten einer Ortsgruppe“, so die Teamsprecherin Franziska Brachtendorf. Das Ergebnis gab ihr Recht, es können einige Neumitglieder beim Verband angemeldet werden. Ein Verband, der nur so stark ist wie seine Mitglieder und sich für die Belange von Frauen in Kirche und Gesellschaft einbringt, gibt Rückhalt und lässt die kfd Löf froh und hoffnungsvoll den Feierlichkeiten im Jahr 2015, anlässlich des 60-jährigen Bestehens entgegenschauen.

Kalle Grundmann erzählt aus „alten Tagen“. Foto: privat

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