Allgemeine Berichte | 30.07.2013

Zwei Gemälde des Kirchenmalers Joseph Anton Nikolaus Settegast bereichern Pfarrkirche

Kuratorium berichtet anlässlich des 200. Geburtstages

Das Altarbild des rechten Nebenaltares zeigt den heiligen Lubentius in prächtigen Priestergewändern, in der rechten Hand das Evangelium und die linke Hand unterweisend auf zwei Moselfranken gerichtet. Er wird begleitet von einem Messdiener, der ein Prozessionskreuz hält. Die zwei vor Lubentius hockenden Männer haben scheinbar mit einer Axt den Kopf eines Götzenbildes abgeschlagen, auf das Lubentius einen rechten Fuß setzt. Im Hintergrund befindet sich eine Eiche, beobachtende Frauen und am Horizont die Mosel. Dieses Gemälde unterscheidet sich deutlich in der Farbgebung, der Gestaltung und der Gewandung von dem Marienbild. Settegast malte es 1840 während seines Romaufenthaltes von 1838-1843. Dieses Bild weist römische Einflüsse auf. Privat

Kobern-Gondorf. Der Koblenzer Joseph Anton Nikolaus Settegast wurde im Jahre 1836 von der Kirchengemeinde in Kobern beauftragt, ein lebensgroßes Marienbild für die 1826 neu erbaute Pfarrkirche St. Lubentius zu malen. Dieses Gemälde sollte als Altaraufsatz für einen Marienaltar auf der linken Kirchenseite, der „Frauenseite“, dienen.

Warum suchte man sich die Koberner gerade diesen Maler aus? Settegast war ein Künstler, der in einem streng kirchlichen Glauben erzogen wurde und der seine innere Glaubensüberzeugung in dem Kunststil der Nazarener authentisch und gewissenhaft zum Ausdruck brachte. In seinen Werken ist seine tiefe Frömmigkeit deutlich zu spüren. Das überzeugte die Koberner Kirchengemeinde. Neben diesem Grund gab es aber auch noch einen weiteren Grund, Settegast mit dem Marienbildnis für die Koberner Kirche zu beauftragen. Settegast hatte sich einen Namen gemacht, indem er Werke, vornehmlich auch Fresken, für den Römer in Frankfurt, die Maxpfarrkirche in Düsseldorf, das Chor der Kastorkirche in Koblenz, die St. Lamberti- und St. Ludgerikirchen in Münster, acht Fresken für den Mainzer Dom, sowie in London und Kopenhagen geschaffen hat. Kobern reihte sich gerne in diese Standorte der Settegast-Kunst ein, die weit über Deutschland hinaus sich einen guten Ruf für Kirchenmalerei erworben hatte. Nachdem das Marienbildnis, das die Himmelfahrt der Gottesmutter darstellt, zur vollen Zufriedenheit der Auftraggeber ausgefallen war, vergab man 1840 Settegast einen weiteren Auftrag für ein Altarbild auf der rechten Kirchenseite („Männerseite“), ein Bildnis des heiligen Lubentius.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Untermosel

Das Altarbild des rechten Nebenaltares zeigt den heiligen Lubentius in prächtigen Priestergewändern, in der rechten Hand das Evangelium und die linke Hand unterweisend auf zwei Moselfranken gerichtet. Er wird begleitet von einem Messdiener, der ein Prozessionskreuz hält. Die zwei vor Lubentius hockenden Männer haben scheinbar mit einer Axt den Kopf eines Götzenbildes abgeschlagen, auf das Lubentius einen rechten Fuß setzt. Im Hintergrund befindet sich eine Eiche, beobachtende Frauen und am Horizont die Mosel. Dieses Gemälde unterscheidet sich deutlich in der Farbgebung, der Gestaltung und der Gewandung von dem Marienbild. Settegast malte es 1840 während seines Romaufenthaltes von 1838-1843. Dieses Bild weist römische Einflüsse auf. Foto: Privat

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