Burgener Möhnen
Magische Möhnen verzaubern Publikum
Burgen. Auch ohne Obermöhn ließen sich die Burgener Möhnen die Freude am Karneval nicht nehmen. In einer ideen- und abwechslungsreichen Samstagabendshow ließen sie es so richtig krachen. Pünktlich um 20.11 Uhr eröffnete die Sitzungspräsidentin Waltraud Wolf die Sitzung und die Möhnenschar, gefolgt vom Karnevalsverein und den Stadtsoldaten, zog in den karnevalistisch geschmückten Gemeindesaal ein. Nach absolvierten Begrüßungsreden und anschließendem Ehrentanz ging es auch schon los. Es begannen die Minifunken in ihren wunderschönen neuen Kostümen. Sie präsentierten einen schmissigen und temperamentvollen Tanz. Danach die große Frage: Was passiert mit ausgesetzten Stadtsoldaten? In Burgen wurde eine Stadtsoldaten-Nothilfe eingerichtet. Inge Bär versuchte einen aufgegriffenen Stadtsoldaten, Michael Querbach, an ein neues Frauchen, Agnes Querbach, zu vermitteln. Diese nicht ganz einfache Vermittlungsaktion mit extremen Annäherungsversuchen wurde vom Publikum mit Lachsalven honoriert. Die Jugendtanzgruppe kam als „Michael Jackson“ daher. Die Mädels huldigten dem „King of Pop“ mit einem tollen Tanz. Wenn der Ehemann bei gelben Spitzendessous an die gelbe Tonne denkt, dann ist irgendetwas schief gelaufen. Waltraud Wolf erzählte dem Publikum als geplagte Ehefrau von Höhen und Tiefen ihrer Ehe. Ein super gelungener Vortrag, mit dem sie alle Lacher auf ihrer Seite hatte. Die nun folgenden kleinwüchsigen Zwerge, Marion Hein, Marina Wirz, Conny Valerius, Angelika Kalle, Margret Schmitt, Loreen Weiß, Brigitte Süsterhenn, ernteten mit ihrem Waga-Waga-Tanz tosenden Applaus. Sie sahen in ihrem Outfit mit den riesigen Hüten toll aus und begeisterten das Publikum. „Dä und Dat“ - Happy Toepp und Ute Günther betraten nun die Bühne. In ihrem nie endenden Ehedrama waren sie einmal wieder grandios. Diese Vortragsfortsetzung übertraf die beste Fernseh-Soap. Nach einer kurzen Pause betraten die lang erwarteten Stadtsoldaten die Bühne. Sie boten wie jedes Jahr eine Supershow. Unter dem Motto „Klein, aber oho“ brachten sie die gesamte Welt des Rock und Pop auf die Bühne, allerdings im „Kleinformat“. Tolle Idee, tolle Kostüme, tolle Musik. Und zum Abschluss Elmar Jasper mit Live-Gesang, da kochte die Halle. Fünf Frauen - Inge Bär, Ute Günther, Rosi Pfeiffer, Agnes Querbach, Marianne Peifer - in den Wechseljahren. Von Hitzewallung über Kreislaufprobleme bis hin zur hormonellen Befindlichkeits-Störung. Mit viel Witz, Charme und Eigenironie ließen die fünf kein Leiden aus. In dem darauf folgenden Striptease zeigten die Damen, das sie noch lange nicht das Verfallsdatum überschritten haben. Mit dem Tanz „Spieluhr“ folgte die KVB-Tanzgruppe. Mit wunderschönen Melodien und einer super Choreografie verzauberten sie das Publikum. Happy Toepp machte ihrem Namen als „Königin der Burgener Bütt“ alle Ehre. Diesmal berichtete sie mit ihrer eigenen, unnachahmlichen Art von ihrem Leben als alternde Studentin. Leider folgte nun auch schon der letzte Programmpunkt. Ein zauberhafter Musikvortrag, der zum Thema Kostümvorschau so einiges zu bieten hatte. Die durch die Zauberkiste getretenen Möhnen präsentierten tolle Kostüme zu wunderschönen Melodien. Da kann der Karneval die nächsten Jahre beruhigt kommen. In dem abschließenden Finale waren sich alle einig: „Super Sitzung, super Publikum. Auf ein Neues im nächsten Jahr.“
