Lokalsport | 14.10.2015

FSV Dieblich/Volleyball

Nachwuchs im Aufwind

Dieblich. FSV nimmt erfolgreich an drei Jugendmeisterschaften des Volleyball Verbandes Rheinland teil. Die Volleyball-Jugendabteilung hat sich in den letzten Jahren ausgesprochen gut entwickelt und da weiterhin immer wieder junge Mädchen dazukommen, konnte der FSV Dieblich erstmals in seiner Geschichte an drei Jugendmeisterschaften an einem Wochenende teilnehmen. Dieser Prozess lässt für die Zukunft einiges erhoffen. Zwei Mannschaften, deren älteste Spielerin 19 Jahre alt und die jüngste neun Jahre jung ist, starten im Ligabetrieb. Am Trainingsbetrieb nehmen bis zu 25 Mädchen teil, inzwischen auch drei Flüchtlingskinder, die sehr gut integriert werden. Die Nachwuchsarbeit ist schon deshalb enorm wichtig, weil die Spielerinnen des ältesten Jahrgangs nun kurz vor dem Abitur, dem Studium und weiteren beruflichen Schritten sind und folglich nicht immer uneingeschränkt zur Verfügung stehen werden.

U 16 Rheinland-Meisterschaft

Kürzlich fand in Bad Ems die erste Rheinlandmeisterschaft der weiblichen U 16 statt. Die Nachwuchsmannschaft des FSV zeigte hier eine sehr gute Leistung, vor allem im kämpferischen Bereich. Was niemand vorher gedacht hätte, trat dann ein. Die jungen Mädchen belegten einen hervorragenden dritten Platz von sieben teilnehmenden Mannschaften und nahmen die Bronze-Medaillen voller Stolz in Empfang. Für Dieblich spielten: Franciska Zastrow, Kim Schwank, Sophie Jung, Maya Wolf, Sarah Schömel, Tabea Fliegner und Hanine Aid

U 18 Rheinland-Meisterschaft

In dieser Altersgruppe gibt es zwei Vorrunden, wobei sich jeweils die drei Erstplatzierten für die Endrunde qualifizieren. Die Dieblicher Mannschaft war eine Mischung aus der ersten und zweiten Damenmannschaft und hatte in dieser Formation noch nie miteinander gespielt. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ gab es gegen die Mannschaften TV Bad Ems (25:12, 25:16) und TSV Konz (25:7, 25:17) zwei klare Siege. Gegen den TV Höhr-Grenzhausen (19:25, 16:25) und der Auswahlmannschaft des Verbandes, den „Volley Wespen“ (13:25, 17:25), musste man jeweils eine Niederlage einstecken. Die zwei Siege reichten aber für den dritten Platz, und damit hatte sich die junge Mannschaft einen Startplatz in der Endrunde erkämpft. Der FSV Dieblich trat mit folgenden Spielerinnen an: Sabine Wolfermann, Sarah Künster, Theresa Reif, Franciska Zastrow, Kim Schwank und Hanine Aid.

U 20 Rheinland-Meisterschaft

Hier gibt es gleich vier Vorrunden, und nur die jeweils Ersten und Zweiten einer Vorrunde qualifizieren sich für die Rheinland-Meisterschafts-Endrunde. In der U 20 ist die Qualität der Mannschaften sehr hoch, da die meisten Spielerinnen bereits in ihren Vereinen höherklassig, teilweise sogar Verbands- und Oberliga, spielen. In der Andernacher Vorrunde traten die Landesauswahl „Volley Wespen“, der FC Wierschem, der TV Rübenach, die DJK Andernach, der TV Bad Ems und der FSV Dieblich an. Gleich im ersten Spiel ging es in einem Lokalderby gegen Rübenach. Die beiden Mannschaften kennen sich mittlerweile sehr gut und ist sich freundschaftlich verbunden. Um es vorweg zu sagen, die Dieblicher Damen zeigten ihr bestes Spiel am ganzen Turniertag. Es stimmte einfach alles, vor allem am Netz waren sie sehr präsent und enorm stark. In drei Sätzen (21:25, 25:25, 15:8) wurde ein tolles Spiel mit dem Sieg gekrönt. Gegen Bad Ems tat sich der FSV etwas schwerer, und er hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel verloren gegangen wäre. Aber mit einem enormen Kampf- und Siegeswillen gab die Mannschaft selbst nach einem normalerweise uneinholbaren 18:24-Rückstand nicht auf und zog mit einem 3-Satz-Sieg (24:26, 26:24 und 15:12) ins Halbfinale ein. Auch hier zeigte Dieblich eine sehr starke Leistung und das gegen den sehr starken Gegner aus Wierschem. Der hatte es sich wesentlich leichter ausgerechnet, da seine Spielerinnen in höherklassigen Ligen beheimatet sind. Aber dass Dieblich nicht so einfach zu schlagen ist, wurde ganz schnell erkennbar und erst nach drei ganz knappen Sätzen (26:24, 15:25, 12:15) stand Wierschem als Sieger fest. Die Dieblicher Mannschaft hatte großartig gespielt, stand ganz dicht vor dem Finale und das wurde an diesem Tag als großer Erfolg gewertet. Andrea und Sabine Wolfermann, Susanna Jung, Saskia Wubbernitz, Cecilia Kock, Sarah Künster, Theresa Reif und Zoe Rommel zeigten über sechs Stunden ein bärenstarkes Volleyballspiel und konnten den Trainer sowie die Zuschauer begeistern. Im abschließenden Spiel um Platz 3 war dann die Luft aber raus, und der TV Rübenach gewann klar in zwei Sätzen. Turniersieger wurden die Volley Wespen, die im Finale den TV Wierschem besiegten.

Damen

Nach dem geglückten Saisonstart mussten die Dieblicher Damen im zweiten Spiel die erste Niederlage einstecken. Die Mannschaft aus Vallendar spielte einen sicheren Ball und leistete sich nur wenige Fehler. Beim FSV dagegen fehlte vor allem im ersten Satz die Genauigkeit und letzte Konsequenz, die Dieblicher Mannschaft spielte einfach zu brav. Das änderte sich auch nach zwei Spielerwechsel im zweiten Satz nicht, im Gegenteil, die Gastgeberinnen hatten nun eindeutige Vorteile und bauten ihre Führung ohne große Probleme auf 2:0 aus. Nach weiteren Umstellungen war Dieblich im dritten Satz in besserer Verfassung. Allerdings konnte im Angriff lediglich Andrea Wolfermann, die schon seit Wochen in großartiger Form ist, mit harten Bällen überzeugen, die anderen Versuche waren zu harmlos oder der Ball wurde ins Aus geschlagen. Und trotzdem hätte Dieblich den Satz gewinnen können, vergab aber zwei Satzbälle und musste anschließend ohne Punkte nach Hause fahren. Für Dieblich spielten: Andrea und Sabine Wolfermann, Theresa Reif, Zoe Rommel, Saskia Wubbernitz, Jana Nieskes, Cecilia Kock, Susanna Jung und Sarah Künster. Nächstes Spiel: Samstag, 31. Oktober, 15:00 Uhr beim TSV Emmelshausen. Die zweite Mannschaft hat beim BC Dernbach III mit 3:0 verloren. Nächster Gegner ist am 31. Oktober der TSV Emmelshausen II in seiner eigenen Halle.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Daueranzeige
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Innovatives rund um Andernach
Anlagenmechaniker
Container Anzeige
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2284

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Alles rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Osterangebot
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Angebotsanzeige (April)
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita