Wirtschaft | 20.06.2013

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„Qualität in Fässern gereift“

Martin und Gaby Dötsch betreiben ihren Terrassen-Weinbau mit Tradition

Auch beim diesjährigen Hoffest trugen viele Familienmitglieder zum Gelingen bei.EP

Kobern-Gondorf. Was dem Betrachter wohl gefällt, bedeutet für den Winzer oft mühevolle Arbeit. Martin und Gaby Dötsch bewirtschaften gemeinsam mit ihren Kindern Katharina, Philipp und Peter eines der wenigen vollständig dem Terrassenbau gewidmeten, größeren Weingüter der ganzen Mosel. Zwölf Hektar steiler und steilster Weinberge, an denen Riesling und Spätburgunder heranreifen, bringen exzellente trockene und halbtrockene Weine hervor. Bei der aufwendigen Handarbeit in den Terrassenlagen werden sie von der gesamten Familie unterstützt. Martin Dötsch ist gelernter Winzermeister, staatlich geprüfter Wirtschafter und Techniker für Weinbau und Önologie und sammelte Erfahrung auf einem bekannten Weingut im Beaujolais. Im Weingut Dötsch-Haupt legt man Wert darauf, bei der Kellerwirtschaft keine Schönungs-, Stabilisierungs- und Konservierungsmittel zu verwenden. 80 Prozent der Rebsorten sind Riesling (weiß), 20 Prozent Blauer Spätburgunder (Pinot Noir). Alle Weine werden erst nach ausreichender, meist mehrjähriger Fass-Reife abgefüllt. Die Familie pflegt bewusst die Vermarktung gereifterer Jahrgänge. Dadurch sind immer mehrere Jahrgänge gleichzeitig im Angebot und eine echte Auswahl verschiedener Weincharaktere entstanden. Nachwuchssorgen haben Martin und Gaby Dötsch nicht, denn außer ihren Kindern interessieren sich viele andere Familienmitglieder für den Weinbau. Einmal im Jahr veranstalten sie ein Hoffest und laden zu Hausgemachtem aus Küche und Keller ein. Dann heißt es: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“ Und das lassen sich viele Weinfreunde nicht zweimal sagen, die Resonanz ist immer sehr groß. So führen Martin und Gaby Dötsch mit ihren Kindern die jahrhundertalte Weinbautradition in der Familie fort, mit dem Anspruch, Qualität zu produzieren und zu vermarkten. Weitere Informationen unter www.doetschhaupt.de.

Auch beim diesjährigen Hoffest trugen viele Familienmitglieder zum Gelingen bei.Foto: EP

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