Lokalsport | 04.09.2013

RSC Untermosel

RSC Untermosel beim City-Triathlon in Mainz

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wahrten sich die Untermosel-Athleten Chancen auf einen Aufstiegsplatz. privat

Mainz. Der Ligatross der ersten und zweiten Rheinland-/ Saarlandliga startete vor Kurzem in Mainz in der Sprintdistanz. Diese teilte sich wie folgt auf. Geschwommen wurden rund 700m im Rhein - Rad gefahren auf einer 20 km flachen Wendepunktstrecke und gelaufen auf einem 5,7km langen Rundkurs durch die Innenstadt von Mainz.

Als um 12:30 Uhr die Fähre ablegte, um die Sportler rheinaufwärts zum Startpunkt zu bringen, sahen die Athleten von Westen schon das Unheil kommen. Schwarz wie eine Wand zogen die Wolken Richtung Mainz, damit pünktlich zum Startschuss der Himmel seine Pforten öffnen konnte. Mit etwas mulmigem Gefühl im Bauch standen die Triathleten dann da, wo normalerweise Autos stehen, um von der einen auf die andere Rheinseite zu gelangen.

Als dann die Klappe zum Rhein hin geöffnet wurde, gab es kein zurück mehr. Knapp 500 Starter aus der 1.Liga, der 2. Liga, der Masterliga und der Damenliga boten den Zuschauern einen spektakulären Anblick mit dem Sprung von der Fähre in den warmen und relativ klaren Rhein. Aufgrund der Wassertemperatur sprach der Veranstalter ein Neoprenverbot aus. Von der RSC Untermosel erreichte der 18-jährige Marco Seibert gleich bei seinem ersten Start für die Mannschaft mit einer Zeit von 10:16 Minuten als Erster die Wechselzone, gefolgt von Michael Pillig (10:46), Alexander Gödert (11:15), Martijn van Loo (11:20) und Dirk Bertram (11:52). In der Wechselzone hatte Michael Pillig diesmal einen sehr guten Tag und konnte in Sekundenschnelle aus dem Wasser direkt aufs Rad springen. Hier verloren Marco Seibert und der ebenfalls erst 18-jährige Alexander Gödert noch wertvolle Zeit. Der Regen wurde mittlerweile immer stärker und beeinträchtigte die Sicht auf dem Rad sehr. Zum Glück für alle Starter war die Radstrecke sehr eben und ohne technisch schwierige Kurven, sodass sich trotz des starken Niederschlags auf der Straße hervorragende Zeiten fahren ließen. Gleich drei Fahrer vom RSC-Team konnten die magische 40 Km/h Grenze für die 20 km lange Strecke brechen: Michael Pillig mit 29:28 Minuten, Martijn van Loo (29:38) und Marco Seibert (22:47). Dirk Bertram bewältigte die Strecke in 30:03 Minuten. Alexander Gödert hatte auf der Radstrecke mit 32:30 Minuten die größten Probleme. Beim abschließenden Lauf durch die Mainzer Innenstadt bekam Michael Pillig auf den ersten Metern mit Krampfansätzen in der Wade kurze Probleme. Konnte sich jedoch durch kurzes Dehnen und ruhigem Anlaufen wieder freilaufen und einige Konkurrenten aus anderen Mannschaften wieder einholen.

Ebenso spornten sich Martijn van Loo und Marco Seibert, die Schulter an Schulter liefen, gegenseitig an und konnten wertvolle Plätze gutmachen. Dirk Bertram zeigte Kämpferherz und überholte, lautstark angefeuert von einigen mitgereisten Zuschauern, quasi auf der Ziellinie noch je einen Sportler vom Team Mittelmosel und Montabaur und sicherte dem Team somit wichtige Mannschaftspunkte. Schnellster Läufer war Alexander Gödert mit einer sagenhaften abschließenden Laufzeit von 21:57 Minuten. Von 18 Mannschaften konnte sich das SYAC-Solar Team einen hervorragenden sechsten Platz erkämpfen. Vor dem abschließenden Rennen in Remagen über die olympische Distanz (2,8 km Schwimmen im Rhein, 45 km Rad und 11,2 km Laufen) am 15. September wurde der fünfte Platz gefestigt.

Bei einem Rückstand von nur noch einem Punkt auf Montabaur kann sogar noch der vierte Platz erreicht werden, der dann vielleicht zum Aufstieg in die erste Liga berechtigt.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wahrten sich die Untermosel-Athleten Chancen auf einen Aufstiegsplatz. Foto: privat

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