Seniorennachmittag der kfd Löf war gut besucht
Reise in die Vergangenheit für die „Löfer Spätlese“
Löf. Der gut besuchte Seniorennachmittag der Katholischen Frauengemeinschaft „St. Luzia“ Löf ließ schon den nahen Frühling erahnen. Uschi Sonntag mit den beiden Helferinnen Petra Dany und Susi Dittrich hatte für eine gemütliche vorösterliche Atmosphäre gesorgt.
Mit dem Frühlingslied „Im Märzen der Bauer“ wurde der Nachmittag begonnen. Nach der Kaffeerunde gab es diesmal eine Besonderheit: Lukas Brachtendorf, als 24-jähriger Student schon ein Hobbyhistoriker (auch das ist eine Besonderheit), hat mit seinen Ausführungen über die Löfer Geschichte den Nachmittag bereichert. Er hat erzählt, wie es vor 150 Jahren zu der ersten Löfer Orgel gekommen ist. Pfarrer Nikolaus Feigen konnte damals stolz nach Trier berichten: „Loef hat jetzt auch eine Orgel und dafür sei Gott 1.000 Mal gedankt!“.
Weiterhin wurden Thesen über die mögliche Herkunft und den Anlass eines alten Basaltkreuzes an der Mauer Ecke Korngasse/Dorfstraße von Lukas Brachtendorf anschaulich vorgetragen. Außerdem gab es noch eine Anekdote über ein Wetttrinken unter ehemaligen Adeligen - derer von Waldeck, Schöneck und Ehrenberg und als Gegner Gerhard von Löf. Das Ergebnis bezeugt bis in die heutige Zeit die Trinkfestigkeit der Löfer. Es war ein interessanter, kurzweiliger Nachmittag mit neuen Erkenntnissen über die Löfer Dorfgeschichte.
Lukas Brachtendorf hielt einen interessanten Vortrag.
Bei vorösterlicher Atmosphäre genossen die Senioren den Nachmittag. Fotos: privat
