Fünfjährige aus Nörtershausen leidet unter dem seltenen Rubinstein-Taybi-Syndrom
Theatergruppe Hatzenport unterstützt Heidis Therapie
Hatzenport. Seit 22 Jahren gibt es sie schon: die Theatergruppe Hatzenport, die jeweils im November ihre Besucher mit lustigen Mundartstücken erfreut und in diesem Jahr den Schwank von Regina Rösch „Mord im Hühnerstall“ aufführt. Ebenso lange ist das Team auch sozial engagiert, denn von jeder verkauften Eintrittskarte wird ein Teil für karitative Zwecke gespendet. Bislang bereits über 20.000,00 Euro. Spendenempfänger in diesem Jahr ist Familie Rosenbach aus Nörtershausen, deren fünfjährige Tochter Heidi am Rubinstein-Taybi-Syndrom leidet, einer sehr seltenen, genetisch bedingten Krankheit, die geistige und körperliche Einschränkungen mit sich bringt. Um Heidis motorische Aktivitäten zu verbessern und ihre emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, sind soziale Verstärker und vertraute Beziehungen von großer Bedeutung. Auch spezielle, aber leider kostenintensive, Therapien zeigen gute Erfolge, so etwa eine ebenfalls durch Spenden finanzierte Delfintherapie. Mit unserer Unterstützung folgt nun in den Herbstferien eine hoffentlich ebenso erfolgreiche Tomatis-Therapie in St. Truiden, Belgien, die das Sprachzentrum im Gehirn anregt und gleichzeitig das Gleichgewicht und die Motorik fördert. Beim Besuch der Familie waren die Vertreter der Theatergruppe überrascht, wie freudig die kleine Heidi sie begrüßte. Heidi besucht seit 20 Monaten den Kindergarten im Herz-Jesu-Haus im Kloster Kühr und hat seit Anfang des Jahres ihre Hündin Ella zur Seite. Mit einem herzlichen Dankeschön der Familie Rosenbach an Alle, die zu dieser Hilfe beigetragen haben, und einer spontanen Kusshand von Heidi wurden die Besucher verabschiedet. Für alle Freunde des Hatzenporter Mundarttheaters hier noch der Tipp: Restkarten für die Aufführungen des Stücks „Mord im Hühnerstall“ am Samstag, 7. November, Freitag, 13. November, Mittwoch, 18. November, Samstag, 21. November und Samstag, 28. November, Beginn jeweils um 19 Uhr gibt es noch unter der kostenfreien Hotline (08 00) 8 88 99 94.
