„Verblüffende Einigkeit“
Selten habe ich mich über einen Artikel so gefreut wie über den aus Nr. 47/2014, S. 29. Nun, endlich arbeiten zwei konkurrierende Parteien, zum Wohl des Volkes, zusammen. Diese Einigkeit ist schon verblüffend, wenn da nicht die ungenannte Absicht wäre, einen zusätzlichen Beisitzer zu installieren. Gut, dass die Bevölkerung die hehren Ziele der Vorgängerdokumente nicht gelesen hat. Einsparungen sollten das Ziel sein; hier ist es wieder einmal nur die Versorgung Gutgesinnter. Selbst der Herr Verbandsbürgermeister hält sich zurück, wieso?
Und wieso nennt man das Kind nicht bei Namen? Wenn es einer zusätzlichen Unterstützung für den Verbandsbürgermeister bedarf, so soll man dieses, nachvollziehbar, dem Bürger mitteilen. Geht das nicht? Von Transparenz keine Spur. Es fängt ja gut an mit der neuen Verbandsgemeinde.
Peter K. Carlsson, Nörtershausen
