Allgemeine Berichte | 24.03.2015

NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald

„Was wächst im eigenen Garten?“

Münstermaifeld. Aufgrund der großen Resonanz und Erfolge der vergangenen beiden Jahre startete erneut für zehn Kitas in der Region Rhein-Westerwald das Projekt KinderGartenpaten. Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung bildet der Naturschutzbund (NABU) in drei mehrstündigen Workshops Kita-Angehörige sowie von jeder Kindertagesstätte ausgewählte ehrenamtliche Paten und Patinnen aus.

Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie etwa: „Was wächst im eigenen Garten? Was benötigen Pflanzen für ihre Entwicklung? Wie können die Themen Gärtnern und gesunde Ernährung den Kindern spielerisch vermittelt werden?“

Die Kindergärten erhalten kostenlose Hochbeete einschließlich biologischem Saatgut, umweltfreundlichem Pflanzsubstrat, Zimmergewächshäusern und Literatur. Bei dem generationenübergreifenden Bildungsprojekt sollen Jung und Alt gemeinsam pflanzen, pflegen, ernten und schließlich kochen.

Beim Projektauftakt in der Kita St. Josef in Niederahr strahlten die Gesichter der Kinder über ihr neues Hochbeet, das während des ersten Workshops exakt zum Frühlingsanfang von den zehn teilnehmenden Kita-Vertretungen in Teamarbeit zusammengeschraubt wurde. Hermann Holl, NABU-Koordinator des Projekts, vermittelte zuvor theoretische und praktische Kenntnisse zum Thema Gemüseanbau im Hochbeet. Unterstützt von den ehrenamtlichen „Garten-Paten“ der Kitas war das Beet am Ende fachgerecht befüllt, mit torffreiem Kompost und Mutterboden bedeckt. Nun steht den Kindergärten nichts mehr im Weg, gemeinsam mit den Kindern Tomaten, Paprika, Kohlrabi und Co. auszusäen und so lange zu betreuen, bis die Endprodukte in der Küche gemeinsam zu gesunder Verpflegung verarbeitet und verkostet werden. Beteiligt waren auch die Kitas aus Münstermaifeld und Nörtershausen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.kindergartenpaten.de oder bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald unter Tel. (0 26 02) 97 01 33.

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