Allgemeine Berichte | 03.09.2015

Freiwillige Feuerwehr Rheinbach

Erfolgreiche Übung des Löschzugs 2

Erfolgreiche Übung des Löschzugs 2

Rheinbach. Löschzug 2 der Feuerwehr Rheinbach ist der sogenannte „Höhenlöschzug“, da er sich aus den Löschgruppen der Rheinbacher Höhenorte Hilberath, Neukirchen und Queckenberg zusammensetzt. Am Montag probte der Löschzug 2 in der Gymnasiumstraße in Rheinbach den Ernstfall bei einem Kellerbrand mit Menschenrettung. Ein bis dahin bewohntes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1980 war erst ganz frisch frei geworden und soll schon in den nächsten Tagen für einen größeren Neubau abgerissen werden. Einer realistischen Einsatzübung stand somit nichts entgegen.

Bei der Alarmierung der Feuerwehrleute hieß es: „Kellerbrand, Gymnasiumstraße mit vermutlich noch mehreren Personen im Gebäude“.

Beim Eintreffen der drei Löschgruppen hatte der „Zugführer vom Dienst“ die Lage bereits erkundet. Im Keller brannte vermutlich eine Waschmaschine. Dies führte zu extremer Verrauchung des ganzen Gebäudes. Der Hausbesitzer mit seinen beiden Söhnen stand im Dachgeschoss am Fenster. „Wir kommen nicht mehr runter, das Treppenhaus ist total verqualmt“. Der Raum, wo die drei sich aufhielten, war aber bisher frei von Rauch. Große Sorge machte sich der Familienvater aber wegen „Oma Gretel“, die bettlägerig in ihrem Zimmer im Erdgeschoss liege. Daraufhin setze der Zugführer die zuerst eintreffende Löschgruppe Neukirchen zur Rettung der alten Dame ein. Die nächsteintreffende Löschgruppe Queckenberg wurde mit der Rettung der drei Personen aus dem Dachgeschoss über eine Leiter beauftragt. Zeitgleich traf auch die Löschgruppe Hilberath ein und erhielt als Einsatzauftrag die Bekämpfung des Brandes im Keller. Die Gymnasiumstraße war im Ausnahmezustand. Wegen der Feuerwehrfahrzeuge war kein Durchkommen und die Feuerwehr sperrte das Teilstück komplett. Zahlreiche interessierte Beobachter aus der Nachbarschaft säumten den Fußgängerweg.

Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Rheinbach protokollierte den Übungsablauf für die spätere Übungsauswertung. Ein Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes sowie die Polizei Rheinbach unterstützten zusätzlich.

Oma Gretels Rettung

Oma Gretel, dargestellt von einer lebensgroßen Übungspuppe, machte sich bei ihrer Rettung vor allem großes Sorgen wegen ihres Hündchens „Waldi“. Daher musste der Atemschutztrupp der Neukirchener nach der Rettung der alten Dame sofort noch einmal ins Erdgeschoss zur Suche des Hundes. Er wurde wohlbehalten in der Küche gefunden und ebenfalls gerettet. Da es nur ein Plüschhund war, hatten ihm die mit Disconebel erzeugten „Atemgifte“ nichts anhaben können.

Die Löschgruppe Queckenberg rettete den Familienvater und seine beiden Söhne aus dem Dachgeschoss. Drei Führungskräfte der Rheinbacher Feuerwehr fungierten als Übungsbeobachter. Einer von Ihnen spielte bei der Brandbekämpfung im Kellergeschoss durch die Hilberather Feuerwehrkameraden noch einen „Unfall“ ein. Ein im Keller eingesetzter Feuerwehrmann erlitt angeblich einen Schwächeanfall und musste schnellstmöglich von einem für solche Fälle bereitstehenden Rettungstrupp aus dem Keller gerettet werden. Nach dem Herausbringen und Ablöschen der „brennenden“ Waschmaschine endet die Übung nach einer guten halben Stunde. Alle eingesetzten Feuerwehrkräfte waren begeistert, wie gut sich in diesem Abbruchhaus durch Vernebelung und Hitzeerzeugung mit Gasstrahlern realistische Einsatzbedingungen erzeugen ließen. Verschlossene Türen durften aufgebrochen werden! Auch war es hier möglich, mit prall gefüllten Löschwasserschläuchen ins Gebäude vorzugehen und sogar Löschwasser im Gebäudeinnern „zur Brandbekämpfung“ abzugeben. „So merkt man mal richtig, wie viel schwerer es ist, mit Wasser im Schlauch in ein Gebäude zu gehen, statt immer nur mit leerem, trockenem Schlauchmaterial zu üben“, meinte ein jüngerer Kamerad.

Bei der anschließenden kurzen Nachbesprechung mit der Wehrführung wurden neben vielen guten Dingen auch ein paar aufgetretene kleine Probleme besprochen. Aber dafür sind solche Übungen schließlich da, dass man durch Übung ständig seinen Leistungsstand verbessert.

Pressemitteilung der

Freiwilligen Feuerwehr Rheinbach

Erfolgreiche Übung des Löschzugs 2
Mit ausgerollten Schläuchen versucht "Höhenlöschtrupp" 2, des Brandes Herr zu werden.

Mit ausgerollten Schläuchen versucht "Höhenlöschtrupp" 2, des Brandes Herr zu werden.

Da sich Personen im Haus befinden, müssen die Feuerwehrleute mit der Leiter einsteigen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • beltz: Lahnstein hat ja genüfend Geld

Lärmschutz für Bengen

  • K. Schmidt: Funfact: Gegen Lärm von Flugplatz und insbesondere Sportschießstand hätte Herr Orthen als Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange etwas tun können, schließlich liegen diese Lärmquellen auf...
  • Michael Gülck: Die Forderung nach einer verbesserten Datengrundlage zu bestehenden Biogas-Blockheizkraftwerken sowie nach einer frühzeitigen Einbindung relevanter Akteure ist aus planerischer Sicht grundsätzlich nachvollziehbar.
Imageanzeige
Daueranzeige
Unterstützeranzeige- Daniel Schmitt-
Regionales aus Ihrem Hofladen
Produktionshelfer
Betriebsferien Ostern 2026
Koch zur Aushilfe
Lossprechung der Sanitär- und Heizungstechnik-Innung Kreis Ahrweiler
Frühlingsmarkt in Adenau
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel

Die Männer traten dem Opfer gegen den Kopf und schlugen mit Fahnenstangen auf ihn ein

Fahndung: 12 Männer greifen Mann bei pro-kurdischer Demonstration brutal an

Köln. Die Kölner Polizei fahndet mit Hilfe von Fotos nach zwölf bislang unbekannten Personen, die am Sonntag, den 27. Oktober 2024, in der Trankgasse in der Innenstadt von Köln in eine Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein sollen, bei der ein 46-jähriger Mann aus Köln schwer verletzt wurde.

Weiterlesen

Zukunftsbüro der WFG am Mittelrhein bringt Schulen und Firmen aus MYK zusammen

MINT-Tage: Praxis, die Orientierung schafft

Kreis MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz ist anerkannte MINT-Region. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Dauerauftrag Imageanzeige
Mitarbeiter Technischer Support
Sonderpreis zur Kombi Haftnotiz
Fahrer für Schülerverkehr
Ostern -Filiale Mülheim-Kärlich
Ostern-Filiale Dernbach
Wahlanzeige 5 von 6
Philipp Schumacher
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Gebrauchtwagenanzeige
Unterstützeranzeige-Lukas Will-
Mitarbeiter*in als Sekretariatskraft m/w/d
Thomas Probstfeld
Wir helfen im Trauerfall - Vorsorge
Lossprechung Elektro Innung
Frühlingsmarkt in Adenau
Wahlkampf