Allgemeine Berichte | 05.02.2013

Ausverkaufter Murrepalast erlebte „Ramba-Zamba-Fastelovend“

750 Jecken sorgten für beste Stimmung

Tolle Tänze, mitreißende Stimmungsmusik und humorvolle Vorträge brachten das Festzelt zum Kochen

Auch Michael II., Prinz in der Sinziger Kernstadt, gab sich gern mit Gefolge die Ehre im Westumer Murrepalast.

Westum. Ramba-Zamba-Fastelovend in Westum: Im „Murrepalast“ war die Stimmung auf dem Siedepunkt. Die Jecken feierten am Samstag ab 16.11 Uhr ausgelassen beim Vollgaskarneval im Murreland.

KG-Chef Rudi Fuchs hatte bereits zu Sitzungsbeginn seine Lieblingsmaske aufgesetzt. Ein fast schon etwas entrücktes Dauerlächeln in den sonst eher etwas ernsteren Gesichtszügen. „Ausverkauft, 750 Jecken im Zelt“, so seine Kurzinformation zur Sitzung. Das Risiko, das die KG, eingegangen war, hatte sich gelohnt. Kartenvorverkauf im Internet und auch das Sponsorenkonzept hatten einmal mehr prächtig funktioniert. Und so stieg in Westum eine der größten „Indoor-Karnevals-Veranstaltungen“ der Region.

KG-Sitzungspräsident Bernd Fuchs und Michael Giehl führten durch den „Ramba-Zamba-Fastelovend“. Auch für die Westumer Jecken brachte die kurze Session Terminhetze mit sich. Die KaMö-Sitzung fand in diesem Jahr keinen Platz im Terminkalender. Und so kam es auch zu Büttenelementen bei Ramba-Zamba. Bemerkenswert sowohl der Tulpenheini Roland Paquot, selbstironischer karnevalistischer Import aus Belgien, als auch der „En un der Andere, alias Thomas Berschbach und Udo Kohn aus Hönningen an der Ahr, bändigten das ausgelassene Karnevalsvolk mit ihren Gag-Feuerwerken. Die Abteilung Tanz übernahmen wie ein roter Faden übrigens die eigenen Westumer Kräfte. Von den „Mini-Möhrchen“ hin bis zu den „Meninas“ räumten die reichlichen Applaus ab.

Zum Konzept zählte dann auch Stimmungsmusik pur. „Die Botzedresse“ heizten vor ihrem Westumer Lieblingspublikum reichlich ein. Und bei bester Stimmung passten „An Tagen wie dieser“ von den Toten Hosen oder ein Potpourri mit Songs der Neuen Deutschen Welle. „Jeckediz“ und die „Jodesberger Junge“ legten noch einmal einen drauf. Mit „Dicke-Backen-Musik“ kamen einen Bus hoch „Die Domstädter“ zu Besuch.

Auch beim Ramba-Zamba fehlten nicht einige Ehrungen. So ging die diesjährige Edelmöhre, der Westumer „Murre-Oscar“, an den unermüdlich für den Westumer Karneval schaffenden Herbert Linden. Ehrungen gab es für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft für Ägidius Fuchs und für Sohnemann Bernd Fuchs, der seit zehn Jahren den Job des Sitzungspräsidenten erledigt. Landrat Dr. Jürgen Pöhler, in Westum Stammgast, hatte für die KG und ihren Chef Rudi Fuchs den Jecken-Orden des Kreises dabei, in Westum sofort auf den Namen Landratsmöhre in Gold umgetauft. BL

Auch Michael II., Prinz in der Sinziger Kernstadt, gab sich gern mit Gefolge die Ehre im Westumer Murrepalast.
Der diesjährige Träger der Edelmöhre Herbert Linden (3. v. r.) konnte die Auszeichnung im Kreis der vorangegangenen Geehrten entgegen nehmen. RÜ

Der diesjährige Träger der Edelmöhre Herbert Linden (3. v. r.) konnte die Auszeichnung im Kreis der vorangegangenen Geehrten entgegen nehmen. Fotos:

Die Minimöhrchen zeigten ihr können vor großem Publikum.

Die Minimöhrchen zeigten ihr können vor großem Publikum.

Die Tanzeinlagen wurden ausschließlich von heimischen Kräften wie den Meninas bestritten.

Die Tanzeinlagen wurden ausschließlich von heimischen Kräften wie den Meninas bestritten.

Auch Michael II., Prinz in der Sinziger Kernstadt, gab sich gern mit Gefolge die Ehre im Westumer Murrepalast.

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