Der Eifelverein Sinzig erwanderte den Rheinburgenweg von Bad Breisig bis Namedy
Auf den Spuren von Kelten, Römern und Rittern
Sinzig. Eindrucksvolle Ausblicke, historische Relikte und wunderschöne Wanderpfade bezauberten die 14 Wanderinnen und Wanderer des Sinziger Eifelvereins, die mit Wanderführer Guido Reckhaus von Bad Breisig bis Namedy auf dem Rheinburgenweg unterwegs waren. Für die Anfahrt von Sinzig nach Bad Breisig nahm man die Bahn. Nach dem Passieren der Mariensäule unweit des Bahnhofs stiegen die Eifelfreunde auf zur Burg Rheineck, die sich in Privatbesitz befindet. Hier, und auf einigen weiteren Steigungen, ging es sportlich bergauf. Nun wurde das Wandern ein wenig alpin, Felsen und Abhänge säumten den Pfad. Von der Reutersley hatte man einen paradiesischen Fernblick rheinab und rheinauf bis zur Andernacher Pforte, wo sich in dem Moment die Sonne strahlend einen Weg durch Nebelbänke bahnte. Nach einiger Zeit auf einer abwechslungsreichen Strecke erreichten die Wanderfreunde Brohl-Lützing an der Burg Brohleck. Dann folgte ein Wegstück, das der Gruppe die volle Aufmerksamkeit abverlangte, denn teilweise musste gekraxelt werden. Zahlreiche Ausblicke belohnten für die Anstrengung. Das letzte Wegstück bis zum Gipfel hoch über Brohl wird „Eselstreppe“ genannt. Streckenweise sind dort Stufen in den Fels geschlagen worden. Bequem ging es dann auf der Höhe weiter, vorbei an den Wällen einer eisenzeitlichen keltischen Fliehburg. Schließlich lag der Vulkankegel „Hohe Buche“ vor den Wanderern. Hier wurde zur Römerzeit ein Steinbruch betrieben. Schlagspuren und halb fertige Teile zeugen von der Tätigkeit in alter Zeit. Am Knopshof stießen die Tourengänger auf offene Feldflur mit Wiesen und Feldern, wo sich der Weg hindurch schlängelte. Nach einer Weile umschlossen dann bis Namedy wieder tiefe Wälder die Wandergruppe. Dort erfreute sich die kleine Schar am Anblick der stattlichen Burg Namedy und ihrer Parks.
Glückliche Heimkehrer
Vom Bahnhof des kleinen Ortes reiste man mit der Bahn wieder zurück nach Sinzig, wo sich die gut gelaunten Eifelfreunde eine Einkehr gönnten. Zwei Wanderfreundinnen hatten sich sogar zu Fuß wieder auf den Heimweg von Namedy nach Bad Breisig gemacht. Es dunkelte schon, als sich die Wandervögel nach dieser bemerkenswert schönen Tour von einander verabschiedeten. Ein Trost, dass der Eifelverein Sinzig auch in Zukunft zwei bis drei Wanderungen wöchentlich auf dem Programm hat.
Artikel melden
Lärmschutz für Bengen
- K. Schmidt: Funfact: Gegen Lärm von Flugplatz und insbesondere Sportschießstand hätte Herr Orthen als Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange etwas tun können, schließlich liegen diese Lärmquellen auf...
Grüne fordern verbindliche Offenlegung
- Michael Gülck: Die Forderung nach einer verbesserten Datengrundlage zu bestehenden Biogas-Blockheizkraftwerken sowie nach einer frühzeitigen Einbindung relevanter Akteure ist aus planerischer Sicht grundsätzlich nachvollziehbar.
Ahrtal: Schwierigkeiten beim Wiederaufbau der Radwege
- K. Schmidt: "Hier wird es aber noch viele Behörden-Abstimmungen geben müssen." - und kein Mensch bzw. Politiker merkt, wieviel Schwachsinn in diesem Satz steckt, wie sehr dieser Umstand den Wiederaufbau lähmt und...
Polizei: Rechtliche Folgen können drohen
Meteorit in Güls: Keine fremden Grundstücke betreten
Güls. Der Meteoritenfall in Koblenz-Güls hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt, nachdem ein Himmelskörper in einem privaten Anwesen einschlug.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
E-Ladesäulen in der Marktgarage installiert
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Marktgarage in Ahrweiler stehen ab sofort vier Ladepunkte mit je 22 kw zur Aufladung von E-Autos zur Verfügung. Die Säulen befinden sich rechts hinter der Einfahrt auf Ebene 1 der Garage. Vor kurzem waren bereits die Ladesäulen im Zentrum-Parkhaus Moses in Bad Neuenahr installiert und freigegeben worden, sodass der Ausbau der Lade-Infrastruktur für die E-Mobilität in der gesamten Stadt weiter voranschreitet.
Weiterlesen
Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht
Installation von Hundekotbeutelspendern im Gemeindegebiet
Swisttal. Für mehr Ordnung und Sauberkeit wurden durch den Baubetriebshof zehn Hundekotbeutelspender an von den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern vorgeschlagenen neuralgischen Punkten angebracht. Somit werden für die Bürgerinnen und Bürger an diesen Stellen künftig kostenfreie Beutel zur Verfügung gestellt. Die Hundekotbeutelspender sind immer an Müllereimer-Standorten angebracht, wie beispielsweise im Park hinter dem Mieler Dorfhaus.
Weiterlesen
