800 Jecken sorgten für beste Karnevals-Stimmung
Ausverkaufter Murrepalast erlebte „Ramba-Zamba-Fastelovend“
Westum. Ramba-Zamba Fastelovend in Westum, das steht für Vollgas-Karneval vom Feinsten. Im „Murrepalast“ war die Stimmung auf dem Siedepunkt. Die Jecken feierten am Samstag ab 15.33 Uhr ausgelassen Stimmungskarneval im Murreland.
Die Westumer Ramba-Samba-Veranstaltung genießt mittlerweile im weiten Umkreis Kultstatus. Und sie ist als eine der größten Karnevalsproduktionen im Kreis natürlich auch das Flaggschiff der kleinen Rot-Weißen KG. Mit einigen finanziellen Risiken. Doch KG-Chef Rudi Fuchs wirkte bereits seit Tagen tiefenentspannt. „Ausverkauft, 800 Jecken im Zelt“, so seine Kurzinformation zur Sitzung. Das Risiko, das die KG eingegangen war, hatte sich gelohnt. Kartenvorverkauf im Internet und auch das Sponsorenkonzept hatten einmal mehr prächtig funktioniert. Und so stieg in Westum einer der größten „In-Door-Karenvals-Veranstaltungen“ der Region.
Moderator Michael Giehl führte mit familiärer Verstärkung durch den „Ramba-Zamba-Fastelovend“. Tochter Nadine Giehl assistierte.
Die Abteilung Tanz übernahmen wie ein roter Faden übrigens die eigenen Westumer Kräfte. Von den „Mini-Möhrchen“ über die Aktiven und Fidelen Möhrchen hin bis zu den „Meninas“ räumten sie reichlich Applaus ab.
Auch beim Ramba-Zamba fehlte nicht die Traditions-Ehrung der Westumer. So ging die diesjährige Edelmöhre, der Westumer Murre-Oscar, an den Sabine Schindlatz. Sie ist eine der Trainerinnen, die sich in Westum um die überaus aktiven Tanzgruppen kümmern. Beim Ramba-Zamba in Westum gehört das „Vorglühen“ der Jecken zum guten Ton.
Und die Gruppe „Night-Live“ um die Westumer Jungs Christian Morgenschweiß und Steven Alan langte dann direkt stimmungsmäßig zu. „Die Botzedresse“ heizten vor ihrem Westumer Lieblingspublikum reichlich ein. Und dann ging es eigentlich nur noch Schlag auf Schlag mit jecken Hits oder den Songs aus der Hitparade. „Die Rheinländer“, Die Domstürmer, Jeckeditz und die Schäl Pänz gaben sich die Mikros und die ausgelassen feiernden Jecken zuzusagen in die Hand. Optischer und musikalischer Leckerbissen: Die Mädels von „Ech lecker“. Da galt dann ausgelassen „Nomen est omen“. Ramba-Zamba im Murreland, das war auch 2014 die erste Adresse für ganz ausgelassene Karnevals-Stimmung.
