Politik | 22.06.2015, 16:09 Uhr

Mehrgenerationengarten Westum nimmt Form an

Bürger haben in ehrenamtlicher Eigenleistung Vorarbeiten geleistet

Bürgermeister Wolfgang Kroeger, Bauamtsleiter Norbert Stockhausen, Ortsvorsteher Wolfgang Kistner und Heiner Hicking vom Planungsbüro Hicking (v.li.) überzeugten sich vom Fortschritt der Bauarbeiten hinter der Westumer Kirche. privat
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Sinzig-Westum. Nähert man sich derzeit dem hinteren Umfeld der Pfarrkirche St. Peter in Westum, entdeckt man nicht nur Baufahrzeuge und Schotter, sondern auch eine ganz neue Ansicht auf das Gotteshaus. Denn das gesamte Gelände des zukünftigen Mehrgenerationengartens wurde von wild wachsenden Sträuchern und wucherndem Efeu befreit, Sicht versperrende Einfriedungs- und Stützmauern sowie mehrere gepflasterte Bereiche wurden sorgfältig abgetragen, alte Spielgeräte abgebaut. Für all diese Arbeiten trafen sich seit Ende Februar unter der Leitung von Ortsvorsteher Wolfgang Kistner jeden Samstag Ortsbeiräte und weitere Helfer aus Westum. Die Westumer Firma Max Mulcher rodete uneigennützig den umfangreichen Grünschnitt, die Ortsbeiräte Alexander und Jörg Schneider stellten Traktor und Minibagger zur Verfügung. Nach mehr als 200 Arbeitsstunden konnten die in Eigenleistung zu erbringenden Vorarbeiten abgeschlossen und das Gelände an die Gartenbaufirma Nuppeney aus Koblenz übergeben werden, die nun die Hauptarbeiten des vom Planungsbüro Hicking aus Altenahr erarbeiteten Bauentwurfs durchführt.

Freiwilliges Engagement

Wolfgang Kistner zeigte sich nun bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Bauamtsleiter Norbert Stockhausen stolz und dankbar für das freiwillige Engagement der Westumer. „Ohne den tollen Einsatz der vielen fleißigen Helfer wäre diese Aufgabe nicht zu bewältigen gewesen. Wir haben richtig gebuckelt, denn die alten Mauersteine wurden nicht nur einfach entsorgt, sondern aufwändig zur Wiederverwendung aufbereitet und zwischengelagert“, schildert der Ortsvorsteher. Dankbar ist Kistner auch der Kirchengemeinde und der Stadt Sinzig, durch deren Vereinbarung das Gelände überhaupt genutzt werden kann. Mit der Errichtung des Mehrgenerationengartens leistet Westum einen modernen Beitrag zur Dorferneuerung.

Spielflächen und Liegewiese

Auf der Gesamtfläche von rund 1.800 Quadratmetern hat das Planungsbüro Hicking Bereiche mit neuen Spielgeräten sowohl für die Kleinsten als auch für die ältere Generation vorgesehen, außerdem eine Boccia-Anlage und eine Liegewiese mit Ruhebänken, von wo man den Ausblick auf die Hänge des Mühlenbergs genießen kann. Das angrenzende Gemeindehaus erfährt durch den Anbau einer großzügigen Terrasse mit barrierefreiem Zugang eine deutliche Aufwertung. Die attraktive Parklandschaft soll zukünftig den neuen Treffpunkt für Groß und Klein in der Ortsmitte bilden. Der Ortsbeirat kann sich neben den alltäglichen Nutzungsmöglichkeiten auch die Durchführung kleinerer Veranstaltungen vorstellen. „Märkte an Weihnachten oder Ostern und kleinere Flohmärkte sind ebenso denkbar wie Jugend- und Spiele-Veranstaltungen. Auch bereits fest etablierte Veranstaltungen im Gemeindehaus könnten ins Grüne ausgeweitet werden“, blickt Kistner euphorisch in die Zukunft. Bis zur Eröffnung müssen die Ärmel der Westumer aber noch weiter hochgekrempelt bleiben. „Bislang haben wir erst die Vorarbeiten geleistet. Es gibt in den nächsten Monaten noch einiges zu tun“, so der Ortsvorsteher.

Tolle Zusammenarbeit

Bürgermeister Kroeger zeigte sich erfreut vom Fortschritt der Bauarbeiten und vom Engagement der Westumer Bürger. „Es ist toll zu sehen, wie sich die Bürger in das Projekt einbringen. Auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktioniert reibungslos. So kann das Projekt Generationengarten ein toller Erfolg werden, der die Wohn- und Lebensqualität in Westum noch weiter aufwerten wird“, erklärte Kroeger begeistert.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Sinzig

Bürgermeister Wolfgang Kroeger, Bauamtsleiter Norbert Stockhausen, Ortsvorsteher Wolfgang Kistner und Heiner Hicking vom Planungsbüro Hicking (v.li.) überzeugten sich vom Fortschritt der Bauarbeiten hinter der Westumer Kirche. Foto: privat

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