FDP setzt sich für Gastspiele des Zirkus Charles Knie in Sinzig ein
Bürgermeister zum Handeln aufgefordert
Sinzig. „Die Tatsache, dass der Zirkus Charles Knie auf der Grafschaft wegen der großen Nachfrage zusätzliche Vorstellungen anbietet, zeigt, dass die Sinziger Stadtoberen die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nicht richtig eingeschätzt haben“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber. Hintergrund ist, dass mehr als 10.000 Besucher an drei Tagen die Zirkusvorstellungen auf der Grafschaft besuchen werden. Der Zirkus wollte auch in Sinzig seine Gastspiele durchführen. Dies war aber vom Bürgermeister abgelehnt worden unter anderem mit dem Hinweis auf eine Übersättigung der Bevölkerung. Die Liberalen hatten zusammen mit der FDP-Kandidatin für das Ortsvorsteheramt in Sinzig diese Entscheidung kritisiert und dafür plädiert, den Zirkus nach Sinzig zu holen. „Der Besucheransturm auf der Grafschaft zeigt, dass man besser die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden lässt, anstatt sie zu bevormundenden“, findet auch die stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP und Fraktionsvorsitzende im Grafschafter Gemeinderat, Christina Steinheuer. Jetzt müssten die Sinziger Bürger auf die Grafschaft fahren, falls sie dort überhaupt noch Karten bekommen. Das sei zwar für die Grafschafter erfreulich, aber sicherlich nicht im Sinne der Sinziger Bürger. Die Liberalen appellieren an den Bürgermeister, auf den Zirkus zuzugehen und über Gastspiele auch in Sinzig zu sprechen. Pressemitteilung
FDP Kreisverband Ahrweiler
