Viel Begeisterung bei Zwergenolympiade am Rhein-Gymnasium
Ein Frühstück mit dem Direktor
Sinzig. „Jonas, Jonas, Jonas“, feuert ein vielstimmiger Chor der 5b den Jungen an, der gerade eine Hängeleiter hochgeklettert ist und nun versucht, über seitliche Verstrebungen von Seil zu Seil zu hangeln, um zuletzt über ein frei hängendes Seil zur gegenüber liegenden Strickleiter zu schwingen. „Hängebrücke“ nennt Sportlehrer Oliver Riebisch diese Aufgabe. Er ist der Nachfolger von Wendelin Magin, der vor 22 Jahren am Rhein-Gymnasium Sinzig (RGS) die Zwergenolympiade „aus der Taufe gehoben“ hat. Riebisch hat die erlebnisorientierte Grundkonzeption, nämlich einen Wettstreit für die fünften Klassen anzubieten, bei dem nicht der Einzelne, sondern das Team zählt, beibehalten. Und so kämpften an diesem Morgen 123 Jungen und Mädchen um den Sieg ihrer Klasse. Dem Gewinnerteam winkte ein Frühstück mit dem Schulleiter Dieter Lehmann. Doch zuvor mussten die Aufgaben „Affenstraße“, „Steilufer“ und „Pflücken von Kokosnüssen“ bewältigt werden. Bei letztgenannter Station ziehen sich die Schüler eine schiefe Ebene hoch, „pflücken“ einen Ball, alias Kokosnuss, aus einem Korb und werfen ihn den Mitschülern zu. Zum Schluss wurde es ganz schön spannend. Das Tauziehen musst die Entscheidung bringen. „Pate“ Maico Oligschläger, ein älterer Schüler, der die 5e während des ersten Schuljahres am RGS betreut, stimmte seine Klasse mit einem Schlachtruf ein: „Was sind wir?“ Die 24 Jungen und Mädchen der 5e brüllen zurück: „Ein Team!“ Dann umklammerten sie das Tau, stemmten sich gegen den Hallenboden und geben möglichst keinen Zentimeter preis. Maicols Motivationsspritze wirkt. Die 5e gewann den ersten Preis, erhält eine schöne Urkunde, die in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst entworfen wurde, und wird demnächst mit dem Schulleiter frühstücken.
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