LG Kreis Ahrweiler Leichtathletik
Erfolgreicher Saisonauftakt
TV Sinzig und TUS Ahrweiler gingen mit sechs Staffeln an den Start
Sinzig/Wittlich. Einen starken Auftritt legten die Leichtathleten der LG Kreis Ahrweiler beim diesjährigen Saisonauftakt, den Rheinlandmeisterschaften der Langstaffeln, in Wittlich hin. Gemeinsam schafften es der TV Sinzig und der TUS Ahrweiler, insgesamt sechs Staffeln an den Start zu bringen.
Die Jüngsten waren Leon Trabert, Leon Schenke und David Bertram über 3 x 800m der U14. In einer Zeit von 8:21,98 Minuten verpassten sie knapp das Podest und landeten auf dem 4. Platz.
Eine außergewöhnliche Situation ergab sich im Rennen über 4 x 400m. Durch einen gemeinsamen Start der Männer und der Jugend U20 trafen gleich drei Staffeln der LG Kreis Ahrweiler aufeinander. Der TV Sinzig stellte schon in guter Tradition eine Staffel bei den Männern. Die Titelverteidigung wurde hier mit einer Sekunde Rückstand nur knapp verfehlt, sodass sich Julius Balke, Tobias Walscheid, Maximilian Becker und Thorsten Meyer auf dem Podest über Silber freuten. Die zweite Staffel der U20 lieferte sich bis ins Ziel einen packenden Kampf mit der Konkurrenz und konnte so wertvolle Erfahrung sammeln. Vinushaan Thirumurugan, Rasmus Klucker, Laurenz Schütz und Miguel Jandree landeten in der Endabrechnung auf Platz 6. Über den Titel des Rheinlandmeisters konnten sich im gleichen Rennen Hendrik Reinhard, Marvin Zyciora, Julien Jandree und Robert Schütz freuen. Außerdem unterboten sie mit ihrer Zeit von 3:26,27 Minuten klar die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften.
Doch das war für die drei letztgenannten noch nicht alles. Nur 30 Minuten nach ihrem Erfolg über 4 x 400m ließen sie auch der Konkurrenz über 3 x 1000m der U20 keine Chance. „Die Beine waren aber schon ganz schön schwer“, war das Fazit nach dem zweiten Titelgewinn im Ziel.
Eine Hundertstelentscheidung erwartete die Zuschauer im Lauf der weiblichen U20 über 4 x 400m. Im Ziel blieb die Uhr bei 4:10,38 Minuten stehen und Vanessa Strohe, Tamina Zinn, Annika Jüttner und Tabea Schenke konnten sich über den Vizemeistertitel freuen. Leider bedeutete die Zeit auch, dass sie die Qualifikationsnorm zu den Deutschen Meisterschaften knapp verpasst hatten. Bei den Westdeutschen Meisterschaften werden sie einen weiteren Angriff auf diese Norm starten.
