Kath. Kindertagesstätte St. Peter feiert ihren Erfolg in Form des schönen Außengeländes
Gemeinsam feiern; Hand in Hand
Sinzig. Morgens sah es noch nicht so aus, als würde Petrus den Gästen des Festes die Hand reichen wollen, und sie mit Sonnenschein oder zumindest trockener Witterung erfreuen. Wolkenfelder und kleine Güsse begleiteten die Vorbereitungen am Vormittag und mit unerschütterlichem Optimismus und bestimmt dem einen oder anderen Stoßgebet öffnete sich der Himmel pünktlich zu Festbeginn, das mit Glockengeläut und einem kleinen Wortgottesdienst startete. Feierlich zogen alle Kindertagesstättenkinder ein, wo sie von Pastor Thieser und ihren Familien und Gästen erwartet wurden. Thema der Feier war das Motto der vergangenen Wochen und Monate, in der die Kindertagesstätte mit der Hilfe und Unterstützung ihrer Familien, dem Förderverein, der Kita gGmbH, aber auch dank anderer Gruppierungen einen Etat für das Außengelände erwirtschaftet hat. Doch nicht nur die finanzielle Seite des Vorhabens musste sichergestellt werden, es fehlte auch an tätigen Händen und guten Ideen. Diese kamen prompt in Form der „rüstigen Rentner“ und einiger Opas. Herr Steinmetzler, Justus Opa schreinerte als versierter Holzfachmann Spiele für die Kinder, Herr Gappe, der Opa von Eva reparierte alle Fahrzeuge der Einrichtung und Herr Berschbach, der Opa von Katharina zauberte Holzpflanzgefäße und ist dabei, Bänke zu bauen. Was wären die Kinder und deren Erzieherinnen ohne so tolle Unterstützung. Gretas Opa, Herr Poerzgen, wurde von den Kindern auch sofort im Gottesdienst genannt, als Pastor Thieser, sehr nah an den Kindern, nach der Lesung fragte, welche Hand denn mit welcher zusammengearbeitet hat, um das Ziel, ein schönes neues Außengelände zu bekommen. Wie gut sich die einzelnen Hände ineinander fügten, zeigte die Darstellung der Kinder auf dem Platz der Begegnung. Es gab für jede Zuwendung, egal in welcher Form, einen Baustein. Kinder und Helfer brachten sie gemeinsam vor und wurden von allen Gästen dankbar beklatscht. Die Kinder jubelten vor Freude und zeigten mit vollem Körpereinsatz, wie sehr sie die Mitwirkung aller zu schätzen wussten. Danach gab es kein Halten mehr. Eine Luftschlangenrakete läutete das Fest ein und es wurde gespielt, geschätzt, gelost, ein Kasperltheaterstück bestaunt und genossen, was Kuchenbuffet, Grillstand und Multikultiangebot so hergab. Es war ein wunderschöner Nachmittag, der auch nur deshalb so schön werden konnte, weil auch hier wieder das Motto Hand in Hand zum Tragen kam. Ohne die Hilfe der Eltern, die Kuchen spendeten und Dienste verrichteten, ohne die Familien, die feierten und das Außengelände mit Leben erfüllten, ohne die Geschäftsleute von Sinzig, die für die Tombola spendeten und ohne die Erzieherinnen, die das Fest inhaltlich vorbereiteten, wäre es nie so schön geworden. Jetzt streckt die Einrichtung ihre Hand aus in Richtung Bistum, bei dem die Restfinanzierung der Sanierungsmaßname beantragt wurde. Wenn das Bistum mit 35 Prozent der Gesamtkosten die Sanierungsmaßnahmen unterstützt, glühen in der Kita die Schaufeln.
