Lokalsport | 02.06.2014

Vulkan-Ladies verabschieden sich mit guter Leistung aus der Saison 2013/14

Großes Finale einer langen Saison

Emotionales Ende: Sechs Spielerinnen und der Co-Trainer werden von der Mannschaft verabschiedet.

Koblenz. Getreu dem Motto ‚Es ist nie zu spät für Premieren‘, haben die Vulkan-Ladies am Samstag zum ersten Mal in der langen Saison das Kunststück geschafft, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Damit geht eine Saison mit Ecken und Kanten, in dem die Vulkan-Ladies im Abschlussklassement erneut Platz zehn belegen, mit einem Erfolgserlebnis zu Ende. Zu Ende ging am Samstag auch die Zeit für den Großteil jener „Aufstiegsheldinnen“, die am 19. Mai 2012 den Erstligaaufstieg möglich machten. Das Finale hatte einiges an Symbolkraft, denn beim Stand von 26:26 durfte ausgerechnet die nach einer Kreuzbandverletzung kaum noch im Rampenlicht stehende Lisa Schenk den vorentscheidenden Treffer zum 27:26 erzielen, und als dann die ebenfalls scheidende Mannschaftsführerin Eva Frank mit der Schlusssirene aus 25 Metern Entfernung in das mittlerweile verwaiste Bietigheimer Tor traf, war dies der perfekte Schlussakkord einer bewegten Spielzeit. Doch der Reihe nach. Die Partie begann mit einer feinen Geste, denn Trainer Christoph Barthel hatte bis auf die leider noch immer verletzte Marina Kils jene Akteurinnen in der Anfangsformation aufgeboten, die aus dem langjährigen starken Zweitligisten 2012 ein gestandene Erstligateam gemacht haben. Bis zur 5:4-Führung der Gastgeberinnen bedankten sich Lisa Schenk, Nadja Zimmermann und Maja Klingenberg dabei auch bereits mit je einem Treffer und Eva Frank durch eine engagierte Deckungsarbeit. Dann aber kam etwas Sand ins Getriebe des guten Kombinationsspiels auf Seite der VL, die bis auf 7:10 zurückfielen. Doch die nun erneut starke Evelien Grob im Gehäuse der Einheimischen brachte diese ab dem 10:12 ebenso in die Partie zurück, wie die Bereitschaft nochmals Vollgas zu geben. Fünf Tore ihres Teams in Folge durften die erneut lautstarken Anhänger der Vulkan-Ladies nun erleben, sodass diese beim 15:12 sogar eine Drei-Tore-Führung mit in die Pause nahmen. Dank einer nun vor allem energischen Abwehrarbeit hielten die Schützlinge von Trainer Barthel diesen Vorsprung nun bis zum 24:22, ehe ihnen einige Fehler unterliefen und Bietigheim nochmals aufkam. Doch der größere Wille zum Sieg und die Bereitschaft den eigenen Mitspielerinnen, die den Verein verlassen, ein sportlich schönes Abschiedsgeschenk zu machen, gaben dann den Ausschlag zu Gunsten der Vulkan-Ladies. In einer bewegenden Abschiedsfeier zeigten diese dann nochmals, dass sie in ihrer Zeit in der Eifel sowie am Rhein ihr Herz stets am rechten Fleck getragen haben. Mit Nadja Zimmermann und Eva Frank, den beiden dienstältesten Abgängen (seit 2007 im Verein), suchten dann zwei Hauptdarstellerinnen dieser erfolgreichen Ära unter Tränen die richtigen Abschiedsworte, für die das Duo von den lange ausharrenden Zuschauern mit viel Applaus bedacht wurde. „Wir haben in einem großartigen Team gespielt. Der Zusammenhalt in dieser Mannschaft war ungeachtet aller Höhen und Tiefen enorm und wir werden euch niemals vergessen“, sprach Eva Frank stellvertretend für alle Abgänge 2014 und es war bezeichnend für den Charakter dieser „goldenen Generation“, dass dabei auch an diejenigen gedacht wurde, die den Verein schon im Verlauf der Saison verlassen hatten.

Pressemitteilung der

Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Die Vulkan-Ladies haben sich im Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim mit einem 28:26 (15:12)-Erfolg und einer guten Leistung aus der Saison 2013/14 verabschiedet. Die Partie stand dabei im Zeichen des Abschiednehmens von zahlreichen verdienten Spielerinnen.

Kelly Vollebregt ist eine der Shootingstars dieser Saison. Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Kelly Vollebregt ist eine der Shootingstars dieser Saison. Fotos: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Emotionales Ende: Sechs Spielerinnen und der Co-Trainer werden von der Mannschaft verabschiedet.

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