Allgemeine Berichte | 17.01.2015

Eifelverein Sinzig war auf den Höhen bei Kirchwald unterwegs

Herrliche Eifelpanoramen erwandert

Weit schweifte der Blick über die Höhen. privat

Sinzig. Auf fast 500 Metern Höhe bewegte sich der Sinziger Eifelverein bei seiner Sonntagstour. Wanderführer Wilfried Arenz hatte für diesen Tag den Panoramaweg Kirchwald in der Region Mayen ausgewählt. 29 Wanderinnen und Wanderer waren der Einladung gefolgt. Auch der kleine Hund Timmi war mit dabei. In Pkw-Fahrgemeinschaften ging es von Sinzig nach Kirchwald. Der Weg beginnt in diesem kleinen Ort an der Pfarrkirche St. Dionysius und ist gut markiert. Der Panoramaweg hält, was sein Name verspricht: Atemberaubende Fernblicke boten eine fantastische Aussicht von der Hochfläche über das weite Eifelland mit seinen Bergen. Im Blick die Hohe Acht, mit 747 Metern der höchste Berg der Eifel, und die Nürburg. Eine Kapelle am Wegesrand lud zur Besinnung ein. Das Kleinod ist der Muttergottes und dem heiligen Rochus geweiht. Außer Wandersleuten halten hier auch Motorrad- und Autofahrer an, um zu rasten und eine Kerze anzuzünden. Wie Zuckerguss lag ein wenig feiner Schnee auf Wiesen und Wegen. Ein frischer Eifelwind wehte über die Höhen, der in Böen zeitweise schon fast Sturmstärke erreichte. Tief hingen die Wolken, hier und da drangen Sonnenstrahlen durch das milchige Grau. Verzaubert wirkten einzelne Wacholderbüsche mit ihrer dünnen Schneeschicht. Nur geringe Höhenunterschiede waren zu überwinden. In einer großen Grillhütte, die für alle Platz bot, wurde eine Rast eingelegt. Die Tourengänger stärkten sich hier mit Proviant aus den Rucksäcken. Sollte man diese Tour mit einem Satz beschreiben, könnte man sagen, dass sie von einer Vielzahl eindrucksvoller Ausblicke geprägt wird. Die markanten Erhebungen Hochsimmer und Hochstein und viele weitere waren zu erkennen. Schließlich schloss sich der Kreis, und der Ausgangspunkt in Kirchwald wurde wieder erreicht. Die Eifelfreunde gönnten sich nach der abwechslungsreichen Wanderung zum Abschluss noch eine Einkehr. Viele Mitwanderer waren der Meinung, dass sich der Panoramaweg vor den großen Traumpfaden nicht zu verstecken braucht, und ein echter Geheimtipp ist.

Weit schweifte der Blick über die Höhen. Foto: privat

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