Politik | 11.05.2014

FDP: Junge Familien stärker unterstützen

Kinderbetreuung sichern

Sinzig. Jungen Familien muss man das Leben nicht noch unnötig schwer machen, findet die FDP aus Sinzig. Gerade in der Zeit des beginnenden demografischen Wandels ist es für die Kommunen wichtig, junge Familien und Menschen im Ort zu halten und für die Stadt zu gewinnen. Hier hat Sinzig noch Handlungsbedarf. Um Sinzig auch hier für die Zukunft gut aufzustellen, ist es erforderlich, die Wünsche und Bedürfnisse von jungen Familien mit Kindern stärker in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Daher braucht es neben dem schon existierenden Senioren-Service auch einen Anlaufpunkt in der Stadtverwaltung, der für junge Familien zuständig ist. Besonders die Kinderbetreuung in Form eines Angebotes als Ganztagsbetreuung ist eine zentrale Frage, die in Zukunft weiter an Wichtigkeit gewinnen wird. Bisher bietet die Stadt nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen an, die zudem zurzeit nur eine halbtägliche Betreuung gewährleistet. Das reicht nach Ansicht der Liberalen nicht aus, um den Anforderungen junger Familien gerecht zu werden. Auch die Vergabe der Plätze für Kinderkrippe, Kindergarten und U3 kann mit einer zentralen Anmeldung bei einem Familien-Service-Zentrum familienfreundlicher gestaltet werden. Derzeit wird den Eltern zugemutet, jeden Kindergarten einzeln zu kontaktieren und einen Termin zur Anmeldung zu machen. Handlungsbedarf besteht darüber hinaus bei der Betreuung während der Urlaubszeiten der Kindertagesstätten und der Grundschulen für die Kinder, deren Eltern in dem Zeitraum keinen Urlaub nehmen können. Auch hier kann die Stadt mit den Kindergärten familienfreundlichere Regelungen treffen und betroffenen Eltern Hilfestellung für die Urlaubsbetreuung geben. „Wir müssen mit unserem städtischen Angebot die Bedürfnisse junger Familien mit Kindern stärker in den Mittelpunkt rücken“, erklärt Hagen Hoppe. „Die Schaffung einer kommunalen Bildungslandschaft mit einer bedarfsgerechten Betreuung für Kinder jeden Alters unter Beteiligung von Stadt, Eltern, Kindertagesstätten, Schulen, dem Haus der offenen Tür und weiteren Mitwirkenden wird ein wichtiges Ziel der nächsten Jahre sein.“

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