Ausstellung im Museum Sinzig zum Kriegsende vor 70 Jahren
„Kriegsende und dann…?"
Eröffnung am Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr
Sinzig. Das Kriegsende vor 70 Jahren nimmt das HeimatMuseum Schloss Sinzig zum Anlass einer umfangreichen Ausstellung „Kriegsende und dann…? Der Kreis Ahrweiler 1944 bis 1946“. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, anlässlich des Internationalen Museumstages. Den Festvortrag hält der Bürgerbeauftragte des Landes-Rheinland-Pfalz Dieter Burgard. Die von Museumsleiterin Agnes Menacher initiierte und maßgeblich mit Militärkenner Wolfgang Gückelhorn realisierte Sonderausstellung schlägt den Themenbogen vom Luftkrieg, der Bombardierung und den Trümmern bis zur Eroberung der Rheinbrücke in Remagen und unsinnigem Schanzenbau. Ebenso behandelt sie Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und das dem Rüstungsbetrieb dienende KZ-Außenlager Rebstock sowie die Not der Zivilbevölkerung, die Schutz in Bunkern und Höhlen suchte. Darüber hinaus werden das Rheinwiesenlager in der Goldenen Meile, die Entnazifizierung und die Opfer des Krieges im Kreis angesprochen. Schließlich verwahrt sich die Ausstellung gegen den Missbrauch von Gedenkstätten durch Neonazis. Als Begleitdokumentation hat Wolfgang Gückelhorn ein Buch unter dem Titel der Ausstellung geschrieben, das an diesem Tag vorgestellt wird. Nach der Eröffnungsfeier gibt es im für diesen Tag eingerichteten Schlosscafé Kaffee und Kuchen.
Die Ausstellung im Schloss Sinzig, Barbarossastraße 35, dauert bis zum 21. Juni und ist zu sehen donnerstags von 10 bis 12 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr; Gruppen nach Vereinbarung unter Tel. (0 26 42) 34 06. Im Anschluss wird sie unter anderem auch im Kreishaus Ahrweiler und in der Verbandsgemeinde Brohltal gezeigt werden.
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