Barbarossaschule Sinzig
Kultur und Käse als Bindeglied
Barbarossaschüler nahmen an einem Erasmus-Projekt in der Osttürkei teil
Sinzig. Initiiert vom HOT Sinzig nahmen acht junge Menschen aus Sinzig und Umgebung an einem Erasmus plus-Projekt in dem kleinen Ort Sarikamis, 150 Kilometer östlich von Erzurum und 2.100 m über dem Meeresspiegel, teil. Unter dem Motto „Culture Reflection With Cheese“ sollten die Gruppen aus Deutschland, Italien, Polen und der Türkei erfahren, wie der regionale Käse produziert und vermarktet wird. Ein Länderteam bestand jeweils aus sechs Schülern und zwei Begleitern. Die Gäste sollten aber nicht nur die Türkei näher kennenlernen, sondern auch sich gegenseitig vorstellen und ihre Länder präsentieren. So stellte zum Beispiel Polen ein typisches Volkslied vor, Italien versuchte sein Temperament zu begründen, Deutschland warf mit Süßigkeiten und erklärte, was es mit Karneval auf sich hat. Nachdem die jungen Europäer sich näher kennengelernt hatten, ging es am nächsten Tag zu der 120 km entfernten Käsefabrik in Kars. Dort wurde den Teilnehmern von der Lieferung der Milch bis zur Lagerung des fertigen Käses gezeigt, wie der sehr würzige Käse entsteht. Dabei durften die Teilnehmer auch selber den Arbeitern zur Hand gehen und helfen. Es wurde geknetet und geformt, bis zu guter Letzt ein etwa 15 kg schwerer Käselaib entstand. Neben der Besichtigung der Städte Kars und Erzurum standen als besonderes Highlight der Ausflug zur armenischen Grenze und die eigene Herstellung eines eigenen Obsidians auf dem Programm. Eine wilde Landschaft und beeindruckende Ruinen begeisterten die Teilnehmer. In einer Schmuckfabrik durfte sich jeder einen beliebigen Roh-Obsidian aussuchen, der selbst zurecht geschnitten und dann perfekt geschliffen wurde. Anschließend wurde ein eigenes Motiv mit Laser in den Stein eingraviert.
Alle Teilnehmer nahmen reiche Eindrücke in fremde Kulturen mit nach Hause. Die Begleiter brachten sich in der Organisation ein und vertieften ihre Fähigkeiten im Umgang mit Schülern. Die Schüler lernten, sich anderen Kulturen und fremden Menschen zu öffnen.
Die Barbarossaschule Realschule plus Sinzig war vertreten durch die beiden Zehntklässler Moritz und Max Müller. Begleitet wurden die beiden sowie vier junge Menschen aus der Region von Andrea Yildirim und Gabriel Gonzalez. Alle waren froh, dass das HOT und die Barbarossaschule ihnen diese eindrucksvolle Reise ermöglicht hat.
Günter Brüning
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