Allgemeine Berichte | 17.01.2016

Eifelverein Sinzig auf Krippenwanderung in Köln

Meisterliche Handarbeit

Die Eifelfreunde auf der Kirchentreppe von St. Maria im Kapitol. privat

Köln/Sinzig. Die Eifelfreunde haben sich durch die Vorfälle in Köln an Silvester nicht einschüchtern lassen und führten ihr Programm wie geplant durch. 44 Mitglieder und Gäste des Sinziger Eifelvereins trafen sich, um in Köln an einer Krippenwanderung teilzunehmen, die Walter Nechterschen organisiert hatte und auch selber führte. Bei der Vortour wurde er von Wilfried Arenz begleitet.

Sonniges Winterwetter erfreute die Gruppe auf ihrem Rundgang durch Köln. Für diesen Tag waren in der Innenstadt Demonstrationen angekündigt, was sich durch eine verstärkte Polizeipräsenz bemerkbar machte, sonst aber keinen Einfluss auf die Aktivitäten des Sinziger Eifelvereins in der Domstadt hatte.

Mit der Bahn fuhren die Wanderfreunde am Morgen von Sinzig zum Kölner Hauptbahnhof. Ihren Rundgang begannen sie in der City mit dem Besuch des Doms. Die Krippe dort nimmt Bezug auf die Kölner Stadtgeschichte von der Römerzeit bis in die Gegenwart und ist teilweise sehr aktuell. Außer der Domkrippe wurden noch Krippen in acht weiteren Kölner Kirchen besichtigt. Alle Wege wurden zu Fuß zurückgelegt. In der Mittagszeit stärkte sich die Gruppe bei einer Einkehr in einem Brauhaus am Eigelstein.

Alle besuchten Krippen waren sehenswert, aber besondere Highlights waren auch dabei: So waren viele Eifelfreunde begeistert von der Krippe in der Barockkirche St. Maria in der Kupfergasse. Die Köpfe und Hände der Figuren wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts meisterlich aus Wachs gestaltet und wirken mit ihrer textilen Bekleidung sehr lebensecht. Die „Kölsche Milieukrippe“ in St. Maria Lyskirchen zeigt unter anderem die „Heiligen Knechte und Mägde“, auch einen Kölner Schutzmann und eine Marktfrau. Groß St. Martin, eine ehemalige Benediktinerkirche, beherbergt eine moderne Krippe aus Keramik, die in einer speziellen Technik gefertigt wurde. St. Maria im Kapitol wird auch als die Kölner Weihnachtskirche bezeichnet und wurde auf römischen Fundamenten errichtet. Die schöne Krippe dort entstand um 1960.

Fast den ganzen Tag waren die Eifelfreunde in Köln unterwegs, um all die stattlichen Kirchen und Krippen zu sehen. Das Urteil fiel allgemein sehr positiv aus. Ein Mitwanderer meinte überzeugend: „Das ganze Erlebnis als Gesamtpaket passte: Gutes Wetter, schöne Krippen, nette Unterhaltungen, hervorragendes Essen - ein rundum schöner Tag.“

Die Eifelfreunde auf der Kirchentreppe von St. Maria im Kapitol. Foto: privat

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