Politik | 25.10.2013, 12:07 Uhr

Richtfest für Erweiterungsbau an der Kindertagesstätte Liliput

Platz für 45 ganz junge Sinziger geschaffen

Stadt investiert eine Million Euro

Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger begrüßte die großen und kleinen Gäste.RÜ
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Sinzig. Klein, aber zünftig so wurde in der Sinziger Kindertagesstätte Liliput Richtfest gefeiert. Rund eine Million Euro investiert die Stadt in den Erweiterungsbau, der Heimat für die sogenannten U-3-Kinder werden soll.

„Die Stadt Sinzig hat wieder einmal Geld für die Zukunft investiert, nämlich für kommende Generationen. Dieser Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Liliput ist für die jüngsten Sinziger gedacht, man sieht es schon daran, dass er im Gegensatz zu unseren anderen Kitas über einen Kinderwagenraum verfügt. Der Bau ist nicht nur für die Zukunft bestimmt, er ist auch zukunftsweisend, die Stromversorgung erfolgt nämlich über ein Blockheizkraftwerk, das Überschüsse sogar ins Netz abgeben wird“, so Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger in seiner Begrüßungsansprache. Im Erweiterungsbau an der Sinziger Jahnstraße werden in Zukunft 45 ganz junge Sinziger Platz finden. „Die Erweiterung der Kita Westum in früheren Grundschulräumen hat mit mehr als 40 Kindern den Betrieb aufgenommen. Zusammen mit diesem Neubau sind die gesetzlichen Vorgaben für unsere Stadt erfüllt“, stellte Kroeger weiter klar.

Von den rund eine Million Euro, die der in Holzrahmen-Bauweise errichtete Anbau kostet, übernimmt das Land 249.000 Euro, 186.000 kommen vom Kreis Ahrweiler und der Bund ist mit einem Sonderzuschuss in Höhe von 144.000 Euro mit im Boot. Die nächsten Bauphasen sind die Dämmung und der Einbau der Fußbodenheizung. Die Arbeiten liegen im Zeitplan; im Januar 2014 sollen die Möbel geliefert werden und im Februar wird der Erweiterungsbau seine Arbeit aufnehmen. Das neue Gebäude ist dabei auch zukunftssicher geplant worden. Denn irgendwann könnte es auch problemlos als Seniorentreff genutzt werden.

Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger begrüßte die großen und kleinen Gäste.Foto: RÜ

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