Herbstkirmes der Löhndorfer Junggesellen
Schürreskarrerennen war Höhepunkt
Moritz Koch und Jean-Luc Berlin sicherten sich den Preis für die schönste Karre
Löhndorf. Martinsmarkt mit Bürgerempfang, Martinszug für die Kleinen und die Herbstkirmes der Junggesellen: In Löhndorf gab es in den vergangenen Tagen reichlich Programm. Träger und Ausrichter der Herbstkirmes war einmal mehr der 1753 gegründete Junggesellenverein „Sankt Georg“ Löhndorf. Die Herbstkirmes hat dann auch eine jahrhundertealte Tradition.
Losgegangen war es am Freitag mit einer bestens besuchten „Jacks-Revival-Party“ in der Schützenhalle. Unumstrittener Höhepunkt war dann aber das weit über die Grenzen Löhndorfs bekannte Schürreskarrerennen am Sonntag. Wobei der Begriff der Schürreskarre recht weit gedehnt werden kann, wie einige Exemplare verrieten. Das Schürreskarrerennen in Löhndorf war wie in den Jahren zuvor sehr ausgedehnt und stellte härteste Anforderungen an das Material und an die Junggesellen. Vor allen Dingen zahlreiche Molkerei-Produkte aus der Löhndorfer Region forderten einen stabilen Junggesellen-Magen.
Den Preis für die schönste Karre räumten Moritz Koch und Jean-Luc Berlin ab. „Malle ist nur ein Mal im Jahr“, kommentierten sie ihren Schubkarre gewordenen Urlaubstraum. Die beiden lösten übrigens die Seriensieger Sven Krupp und Jonas Thiem ab, die zuvor fünfmal in Folge diesen Preis ergattert hatten. In Sachen Geschwindigkeit und vor allen Dingen Geschicklichkeit waren Julian Thiem und Leif Mai nicht zu schlagen. Platz zwei ging an Sebastian Ramacher und Jannik Dismon.
Für die Junggesellen klang ihre Kirmes mit einer Dienstleistung aus. Denn beim Martinsmarkt am Montag übernahmen sie mit ihrem Stand die Getränkeversorgung. Bereits am Samstag hatten die Hagestolze nach dem Martinszug die Löhndorfer Spezialität „Wusch mit Weck“ verteilt und Glühwein kredenzt.
Der anspruchsvolle Parcours verlangte Mensch und Material einiges ab.
