Sinziger Denkmalverein spendet 500 Euro für die Löhndorfer Kirche
Mit der Sanierung des einsturzgefährdeten Daches soll bald begonnen werden
Sinzig/Löhndorf. Ein Turm, der sich stark nach Osten geneigt hatte und ein aus seinen Verbindungen gelöstes Dach, in das es hineinregnete, diese gravierenden Schäden infolge eines Sturmes und ohnehin anstehender Sanierungsbedarf führten dazu, dass die katholische Pfarrkirche „St. Georg“ in Löhndorf als einsturzgefährdet gilt. Infolgedessen wurde die Kirche im Juli 2011 gesperrt und die Glocken durften nicht mehr geläutet werden.
Um die Restaurierung des baufälligen Gotteshauses zu unterstützen, hat der Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig 500 Euro gespendet. Marion Pötschke und Friedhelm Münch nahmen als Mitglieder des Pfarrverwaltungsrates den symbolischen Scheck aus Händen des Vereinsvorsitzenden Karl-Friedrich Amendt und seines Vorgängers Dr. Günther Schell entgegen und bedankten sich im Namen der Kirchengemeinde für das Engagement.
Dr. Günther Schell, der seinerzeit als Vorsitzender die Spende angeregt hatte, brachte die Verbundenheit mit dem Sinziger Stadtteil zum Ausdruck und seine Hoffnung, dass mit der Sanierung des erhaltenswerten ortsprägenden Kirchengebäudes bald begonnen werden kann.
Friedrich Münch teilte den Überbringern den aktuellen Stand der Planungen mit. Danach hat das Bistum Trier die Mittel für die Dachsanierung in den Haushalt 2013 eingestellt. Sobald die Prüfung der Statik erfolgt sei, könne mit den Ausschreibungen begonnen werden. Von insgesamt 550.000 Euro, die für die Maßnahmen veranschlagt sind, entfallen 40 Prozent auf die Pfarrgemeinde. Eine Reihe von Zuwendungen sei bereits eingegangen, betonte Münch.
Dennoch bedürfe es zur Bestreitung des Eigenanteils der Pfarrei „St. Georg“ noch vieler Spenden. Beiträge zugunsten der Kirchenrestaurierung können auf das Spendenkonto Kontonummer 42895, KSK Ahrweiler, BLZ 577 513 10 eingezahlt werden.
