Aus dem Polizeibericht
Sonderkontrolle Alkohol und Drogen
Remagen. In der 16. Kalenderwoche wurden im Dienstgebiet der PI Remagen gezielte Verkehrskontrollen mit besonderem Augenmerk auf Fahrzeugführer durchgeführt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln stehen. Es wurden insgesamt 14 Fahrzeugführer festgestellt, die ihr Fahrzeug im Rauschzustand geführt haben. Hiervon standen acht Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Cannabisprodukten, jeweils zwei unter dem Einfluss von Amphetamin oder Kokain und einer unter dem Einfluss von THC sowie Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrzeugführer konnte festgestellt werden, dass dieser sein Fahrzeug unter Alkoholeinwirkung geführt hat. Bei den beiden Fahrzeugführern, die ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Kokain geführt haben, wurde der Führerschein sofort einbehalten und der zuständigen Führerscheinstelle in Bad Neuenahr zugesandt, nachdem diese ihn per Sofortvollzug entzogen hat.
Weiterhin wurden 20 Verfahren aufgrund Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. In diesem Zusammenhang konnten circa elf Gramm Marihuana und ein Gramm Amphetamin sichergestellt werden. Darüber hinaus wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und zwei Strafverfahren aufgrund Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet. Insgesamt sieben Fahrzeugführer konnten nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für das von Ihnen geführte Kraftfahrzeug vorweisen. Hinzu kam die Ahndung diverser Verkehrsverstöße, unter anderem wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht und überhöhter Geschwindigkeit.
Die betreffenden Fahrzeugführer müssen mit empfindlichen Straf- bzw. Bußgeldern von bis zu 1.500 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Insofern konsumbedingte Ausfallerscheinungen hinzutreten, reichen die Sanktionen bis hin zu einer Freiheitsstrafe. Daneben werden Alkohol- oder Drogensünder der Führerscheinstelle mitgeteilt. Diese entscheidet in eigener Zuständigkeit, ob möglicherweise eine Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen vorliegt und die Fahrerlaubnis entzogen werden muss.
Die Kontrolltätigkeiten zeigen, dass sich die Polizei auch weiterhin der Problematik „Drogen und Alkohol im Straßenverkehr“ widmen muss. Auch im täglichen Dienst ist der Fokus daher auf berauschte Fahrzeugführer gerichtet.
Pressemitteilung
Polizeiinspektion Remagen
