Allgemeine Berichte | 16.12.2013, 07:54 Uhr

Jahreshauptversammlung beim Kirchbauverein St. Peter Sinzig

Stephan Pauly bleibt Vorsitzender

„Kleiner Dombauverein“ feierte 25-jähriges Bestehen mit vielen Gästen - Zwei wichtige Projekte auf der Agenda

Auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Arbeit konnten der im Amt bestätigte Vorsitzende Stefan Pauly und seine Mitstreiter zurückblicken. RÜ
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Sinzig. Die Erhaltung des Sinziger Wahrzeichens St. Peter und die Restaurierung seiner Kunstschätze, dieses Ziel hat sich seit nunmehr 25 Jahren der Kirchbauverein der Barbarossastadt auf seine Fahnen geschrieben. Die Neuwahlen zum Vorstand und die Planungen der Aktivitäten für das Jahr 2014 standen im Mittelpunkt der jüngsten Jahresversammlung.

Dabei wurden im Pfarrheim Sankt Peter nach Erledigung der Formalien die Vorstandsmitglieder durchweg in ihren Ämtern bestätigt. Weiterhin 1. Vorsitzender des Kirchbauvereins bleibt Stephan Pauly. Seine Stellvertreterin ist Pia Wasem. Mit Jürgen Schüller bleibt die personelle Kontinuität auch beim Schatzmeister erhalten. Als Schriftführer fungiert weiter Rainer Pilartz. Auch die Posten der Beisitzer konnten besetzt werden. Wilhelm Gaefgen und Helmut Hillen wurden gewählt. Die Amtszeit des Vorstands beträgt beim Kirchbauverein übrigens vier Jahre.

Der Vorstand ist noch nicht ganz komplett. Denn die beiden geborenen Mitglieder aus den Reihen von Pfarrverwaltungsrat und Pfarrgemeinderat werden in gesonderten Sitzungen dieser Gremien am Jahresanfang bestimmt.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand natürlich auch das 25-jährige Bestehen des Vereins. An Stephan Pauly war es, vor der gut bewuchten Versammlung - 40 Mitglieder waren gekommen - die Arbeiten des letzten Vierteljahrhunderts noch einmal Revue passieren zu lassen. Bei der Versammlung freute man sich besonders, zwei Urgesteine und Gründungsmitglieder begrüßen zu können. Der langjährige Kassierer Hans-Wilhelm Schweikert und Heinrich Graf Spee als 2. Vorsitzender im Gründungsjahr waren gekommen.

Ehrengäste waren Pastor Achim Thieser und Stadtchef Wolfgang Kroeger. Kroeger dankte dem Verein für seine Arbeit für das Sinziger Wahrzeichen und versprach angesichts des nun wieder ausgeglichenen Haushalts der Stadt ein wenig mehr Förderung. Weitere erfreuliche Nachricht: Im Jubiläumsjahr hat der Verein mit 131 Mitgliedern einen Rekordstand zu verzeichnen.

Zwei Projekte will der Verein im kommenden Jahr angehen. Zum einen eine würdige Grablege für den „Heiligen Vogt“ - oder, wie die Mumie von Sankt Peter in Sinzig auch genannt wird, „Dat Ledermännche“. „Die Abstimmungen mit dem Denkmalschutz haken da etwas“, so Stephan Pauly. Und die Tür des Südportals des Sinziger Wahrzeichen muss restauriert werden. Die umfangreichen Schmiederarbeiten für die Scharniere aus dem Mittelalter werden rund 19.000 Euro kosten. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten soll das Südportal zum Alltagseingang der Kirche werden. Die jetzige Seitenpforte bleibt dann versperrt.

„Um alle fälligen Arbeiten an Sankt Peter realisieren zu können, brauchen wir viele Mitglieder und Spenden“, so Pauly, zur Mammutaufgabe, die sich der Verein gestellt hat. Denn nach der Selbsteinschätzung als „kleiner Dombauverein“ werden die Arbeiten an St. Peter und seinen Kunstschätzen niemals abgeschlossen sein. Spenden für den Erhalt des Sinziger Wahrzeichens sind natürlich jederzeit willkommen. Und zwar auf folgende Konten: Kreissparkasse Ahrweiler (BLZ 577 513 10) 518 605 und Volksbank Mittelrhein (BLZ 57090000) 718 945 9000.

Auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Arbeit konnten der im Amt bestätigte Vorsitzende Stefan Pauly und seine Mitstreiter zurückblicken. Foto: RÜ

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