Lokalsport | 15.09.2014

Fort. Kottenheim - SG Westum/Löhndorf 3:2 (1:1)

Vermeidbare Niederlage

Westum/Löhndorf. Die SG Westum/Löhndorf kam am 4. Spieltag als Favorit ins Kottenheimer Waldstadion. Nach einer kurzen Abtastphase wurden die Gastgeber mehr und mehr gefährlich. Zunächst holten sie in der 11. Minute den ersten Eckstoß der Partie heraus und anschließend hatten sie in der 14. Minute gleich eine doppelte Großchance. Ein gegnerischer Stürmer kam am Fünfer frei zum Schuss, der von Mathias Oedekoven abgewehrt wurde, der Nachschuss dann frei aus 3 Metern wurde ebenfalls pariert. Obwohl die Spielgemeinschaft sicherer kombinierte, erarbeitete sich die Heimmannschaft die Hochkaräter.

Erneut war das Glück in der 14. Minute auf Westum/Löhndorfer Seite, als erneut ein Stürmer aus 14m frei Schuss kommt, das Leder aber flach knapp am Gästegehäuse vorbei geht. Die SG kam des Öfteren im Mittelfeld zu spät, sodass die Stürmer immer wieder gefährlich eingesetzt werden konnten. Überdies fehlte dem Zuspiel in die Spitze zu oft die richtige Länge.

Der zahlreiche Anhang der Gastmannschaft hatte dann in der 27. Minute erstmalig einen Torschrei auf den Lippen, als Andy Rothbrust aus 14m mit einem platzierten Aufsetzer abschloss. Doch leider lenkte der Kottenheimer Keeper den Ball zur Ecke ab. In einer inzwischen ausgeglichenen Partie erzielte die SG nach schönem Zuspiel von Merlin Erens auf Martin Münch die 0:1-Führung. Letztgenannter hatte seitlich aus 8m fulminant abgezogen und in den Winkel der langen Ecke gezielt.

Dies gab der Schäfer-Elf Sicherheit. Die währte jedoch nicht lange, denn nach einem Freistoß von der Seitenauslinie unmittelbar vor dem Pausenpfiff waren gleich mehrere Gästespieler nicht im Bilde und so flog der Ball halbhoch ungestört durch den Strafraum bis zu einem, am langen Pfosten frei stehenden Spieler der Heimmannschaft. Dieser brauchte aus 2m nur noch abzustauben. Noch im Gegenzug beinahe erneut die Gästeführung; Andy Rothbrust hatte aus 15m abgezogen, doch flog das Spielgerät knapp übers Tor.

Nach dem Wiederanpfiff zeigten die Gäste das gefälligere Spiel und kontrollierten das Geschehen. Insofern war die 1:2-Führung durch Merlin Erens in der 51. Minute aus dem Gewühl heraus im Anschluss an eine Ecke nur folgerichtig. Im Weiteren konnte Andy Rothbrust in der 60. Minute und in der 68. Minute zwei Großchancen leider nicht verwerten, da ein guter gegnerischer Torsteher auf dem Posten war und hielt. Aus mehr oder weniger heiterem Himmel fiel dann der 2:2-Ausgleich in der 72. Minute.

Ein gegnerischer Stürmer wurde 19m vor dem Tor der Gastmannschaft gefoult worden. Der anschließende Freistoß war so genau platziert, dass Mathias Oedekoven leider das Nachsehen hatte. Jetzt war die Partie wieder offen. Kottenheim rackerte und kämpfte bereits im Angriff, während die SG erst in Strafraumnähe zupackte. Torraumszenen waren nunmehr eher Mangelware.

Die Gastgeber verlegten sich erfolgreich aufs Zerstören und die Gäste fanden kein Mittel, gefährlich in den Strafraum zu gelangen. So brauchte es für ein weiteres Tor erneut eine Standardsituation. Ein Kottenheimer Freistoß aus 32m in den Strafraum wurde zwar abgewehrt, jedoch genau vor die Füße eines Gastgeberstürmers, der aus 19m dann mit einem Distanzschuss in den Winkel zum 3:2 traf.

SG Westum/Löhndorf spielte mit: Matthias Oedekoven, Sebastian Heinz, Roderick Speich, Christian Fuchs, Niklas Hoffmann, Carsten Ritterrath, Tom Weber, Lukas Nachtsheim, Merlin Erens, Martin Münch, Andreas Rothbrust, Simon Gassen, Jimmy Morales.

Fazit: Gemessen an den Spielanteilen wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Eine Niederlage wäre mithin vermeidbar gewesen. Die SG agierte bei gegnerischem Ballbesitz zu passiv und wurde zu spät aktiv. Überdies hakte es beim Spiel in die Spitze. Jeweils nach den Führungstreffern wurde nicht mehr konzentriert nachgesetzt, sodass die Gastgeber immer wieder mal gefährlich in Strafraumnähe auftauchten.

Vorschau

Am Sonntag, 21. September um 14.30 Uhr empfängt die SG Westum/Löhndorf in Westum den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Adenau/Leimbach. 16 Tore in 4 Spielen bedeutet Schwerstarbeit für das ganze Team.

Überdies gilt es, die vg. Defizite abzustellen und den Gegner bereits im Spielaufbau zu stören. Wenn dann noch Kampf- und Laufbereitschaft eintreten, kann auch gegen diesen Gegner gepunktet werden.

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