Allgemeine Berichte | 27.06.2014, 10:00 Uhr

Eifelverein Sinzig erkundete neuen Traumpfad

Vier-Berge-Tour bot viel Wanderspaß

Am Erlenbrunnen legte die Wandergruppe eine längere Rast ein. privat
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Sinzig/Rieden. Auf dem Programm des Sinziger Eifelvereins stand der Traumpfad „Vier-Berge-Tour“. Wanderführerin Änne Wichterich konnte am Sonntagmorgen 23 Wanderinnen und Wanderer begrüßen. Mit dabei war auch der kleine Hunde Timmi. In Fahrgemeinschaften ging es von Sinzig nach Rieden, dem Ausgangspunkt der Tour. Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten die gut gelaunten Eifelfreunde auf dem Weg. Gleich zu Beginn war ein längerer Anstieg zu bewältigen, dann wurde die Florianshütte am Aussichtspunkt Sulzbusch erreicht, der fast 500 Meter hoch liegt. Ein großartiger Fernblick über das weite Eifelland belohnte die Wanderer für die Anstrengung des Aufstiegs. Nun führte der Pfad längere Zeit durch einen großen, stillen Forst mit prächtigen Buchen und Eichen, Hainbuchen und Fichten. Schließlich ging es an der Motocross-Strecke Ettringen vorbei, wo die Fahrer gerade dabei waren, ihre Maschinen fahrbereit zu machen. Aufmerksamkeit erregte auf dem weiteren Weg ein Hang aus grauer Schaumlava, mit kleinen Höhlen darin. Die Gruppe nahm dann wieder einen Anstieg in Angriff, der schon ein wenig alpin genannt werden konnte, aber von allen sportlich gemeistert wurde. Am Wegesrand blühten der Blaue Natternkopf, Fingerkraut und die Wiesen-Flockenblume. Auf der Höhe bot sich den Eifelwanderern wieder ein atemberaubender Ausblick über Bergrücken und Täler bis in die blaue Ferne hinein. An der Genovevahöhle auf dem Vulkangipfel Hochstein wurde wieder Halt gemacht. Der Legende nach fand hier einst die Pfalzgräfin Genoveva Zuflucht. Ganz in der Nähe befindet sich ein Aussichtsfelsen, von dem der Laacher See zu sehen ist. Nun stiegen die Wanderer in Serpentinen abwärts durch den schattigen Wald, vorbei an einer außergewöhnlich dicken Buche. Eine Hinweistafel wies darauf hin, dass dieser urige Baum bereits im 17. Jahrhundert gepflanzt worden war. Am Waldrand beim Erlenbrunnen wurde dann eine längere Rast eingelegt. Frisch gestärkt wanderte die Gruppe in ein Gebiet namens „Rauhbuur“, das wegen seiner Tuffsteinwände, Stiegen und Felsblöcke sehenswert ist. Hier befindet sich auch ein Steinbruch, in dem in früherer Zeit Ofensteine für den Backofenbau gewonnen wurden. Gegen Ende der Tour wanderten die Eifelfreunde noch an einem großen Rapsfeld vorbei, in dem auch unzählige Kornblumen in strahlendem Blau in der Sonne leuchteten. Der Kreis schloss sich wieder am Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Tour. Eine an Naturschönheiten reiche und interessante Tour ging hier zu Ende. Nun gönnten sich die Wanderfreunde eine Einkehr in Rieden. Änne Wichterich, die heute zum ersten Mal eine Gruppe des Sinziger Eifelvereins als Wanderführerin geleitet hatte, wurde von den Mitwanderern für ihre gute Planung und Durchführung der Tour sehr gelobt. Informationen über Aktivitäten des Vereins findet man auch unter www.ev-sinzig.de.

Am Erlenbrunnen legte die Wandergruppe eine längere Rast ein. Foto: privat

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