DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft bei der Triathlon-EM
Vorfreude auf Kitzbühel
Sinzig. Für rund 200 deutsche Triathleten heißt es am kommenden Wochenende: Die Tiroler Berge rufen. In Kitzbühel finden vom 19. bis 22. Juni die Triathlon-Europameisterschaften über die Sprint- und Kurz-Distanz an. Als Mitglied der Altersklassen-Nationalmannschaft der Deutschen Triathlon Union ist auch Bernd Kapp mit von der Partie und blickt schon gespannt auf die Tage in Österreich. „Meine Freude ist bereits groß, da viele alte Bekannte sich ebenfalls entschieden haben, in Kitzbühel zu starten, sodass wir wieder ein tolles Team an den Start bringen“, sagt der Soldat, der dem TriTeam Sinzig angehört. Dafür trainiert er etwa acht bis zehn Stunden in der Woche. „Die Wettkämpfe sind die Ziele, für die man die Strapazen des Trainings auf sich nimmt, also quasi die Belohnung“, so Kapp. „Dazu kommen natürlich die immer neuen und interessanten Reiseziele, die sich mit den Wettkämpfen verbinden lassen.“ In Kitzbühel wird er über Distanzen von 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen an den Start gehen, die so genannte „Olympische“ oder Kurz-Distanz, und dabei auch ganz konkrete persönliche Ziele verfolgen. „In möchte ein gutes Rennen im Bereich meiner persönlichen Bestzeit absolvieren. Aber das ist ja immer auch abhängig von der Strecke, die in Kitzbühel aufgrund der Höhenmeter eher anspruchsvoll für eine Olympische Distanz ist. Aber hier in der Eifel kann man dies ja gut trainieren“, schmunzelt er. Die Früchte dieses Trainings kann er bei den Triathlontagen in Österreich mit rund 200 Landsmännern und –frauen ernten, denn die DTU entsendet das größte Nationalteam, das jemals zu einer Europameisterschaft aufbricht, bestehend aus Elite-Startern aus dem DTU-Kader, Altersklassen-Athleten und Paratriathleten. Das Gemeinschaftsgefühl wird sicherlich zu unvergesslichen Sportmomenten beitragen. „Wir freuen uns, dass die offiziellen internationalen Meisterschaften zunehmend große Resonanz bei unseren Triathleten finden und das Prestige dieser Wettkämpfe sich auch in Deutschland rumspricht“, sagt Matthias Zöll, Geschäftsführer der Deutschen Triathlon Union.
Pressemitteilung
Deutsche Triathlon Union
