Allgemeine Berichte | 05.01.2016

Festliches Konzert der Sinziger-Turmbläser am zweiten Weihnachtsfeiertag

Weihnachten im Klang und Glanz der Blechbläser

Die Sinziger Turmbläser formten einen großen Spannungsbogen von meditativ-besinnlich bis hin zu furios.

Sinzig. Mit ihrem festlichen Konzert am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages verzauberten die Sinziger Turmbläser ihr großes Publikum in der Sinziger Sankt Peter Basilika. Das Konzert der Sinziger-Turmbläser, Blechblasensemble für Alte Musik, ist eindeutig ein fest stehender und traditioneller Bestandteil des Weihnachtsfestes, zumindest für die Stammgäste. Auch in der 29. Auflage kamen viele Besucher, die oft eine weite Anreise in Kauf nahmen. Den Zauber der Konzerte und die einmalige Atmosphäre in Sinzigs Wahrzeichnen fasste Dechant Achim Thieser in seiner kurzen Begrüßung prägnant zusammen. „Die Turmbläser werden die musikalische Umsetzung der frohen Weihnachtsbotschaft in unsere Herzen pflanzen“ Ihr Konzert begannen die Turmbläser von der Orgelempore aus mit dem Stück „Canzon per sonar septimi toni a 8“ von Giovanni Gabrieli. Später erfolgte dann der Einzug ins sehr gut besuchte Gotteshaus. Zur Melodie von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Ein kleines musikalisches Augenzwinkern gehört bei den Turmbläsern halt immer dazu. Feierlich wurde es dann bei Werken von Bach und Händel. Neben Musikwerken, die von den neun Blechbläsern wirkungsvoll in Klang und Szene gesetzt werden, vervollkommneten die Solisten Kerstin Heller (Sopran) und Dr. Michael Schmitz (Orgel) den abwechslungsreichen Programmablauf. Gesang und Orgel sorgten übrigens dafür, dass die Blechbläser im Wortsinne etwas Luft bekamen. Der Chef der Turmbläser, Stephan Pauly, war stolz darauf, einen musikalischen Brückenschlag zwischen dem Advent und der gerade erst beginnenden Weihnachtszeit zu präsentieren. Es war der an diesem Abend von einem Blechquintett der Turmbläser interpretierte Satz der berühmten Tenor-Choralarie „Zion hört die Wächter singen“ aus der im Jahr 1731 von Bach für den 27. Sonntag nach Trinitatis geschaffenen Kantate „Wachet auf“ (BWV 140). Stephan Pauly plante schon seit vielen Jahren eine Aufführung dieser zentralen Bachkomposition. Aber auch Weihnachtslieder durften im Repertoire der Musiker selbstverständlich nicht fehlen: So spielten die Sinziger Turmbläser auch in diesem Jahr sehr kurzweilige, flotte und witzige Arrangements der bekannten und berühmten Sätze von „Fröhliche Weihnacht überall“, „Kommet ihr Hirten“ oder „Herbei, oh Ihr Gläubigen“. Erstmals wurde auch eine sehr schwerblütige Fassung des „Ave Maria“ des russischen Komponisten Sergeij Rachmaninoff zu Gehör gebracht. Das Konzert lieferte einen großen Spannungsbogen von meditativ-besinnlich bis hin zu furios. Denn neun Blechbläser können auch eine gewaltige Klangfülle in das Gewölbe von Sankt Peter bringen. Die Turmbläser das sind: Stefan Alfter, B- und C-Trompete, Flügelhorn, Lars Heller, B- und C-Trompete, Flügelhorn, Achim Kistenich, B- und C-Trompete, Flügelhorn, Stephan Pauly B- und C-Trompete, Flügelhorn, Martin Stender F-Horn, Anka Schmanke Posaune, Jasmin Brandt Posaune, Bernd Mollberg Tuba, Dr. Michael Schmitz Orgel, Kerstin Heller, Sopran, Leitung: Stephan Pauly

Dechant Achim Thieser fasste in seiner kurzen Rede den Zauber der Konzerte wieder.-RÜ-

Dechant Achim Thieser fasste in seiner kurzen Rede den Zauber der Konzerte wieder.Fotos: -RÜ-

Die Sinziger Turmbläser formten einen großen Spannungsbogen von meditativ-besinnlich bis hin zu furios.

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