Allgemeine Berichte | 27.07.2015

Erich Kästner-Realschule plus eröffnete Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg

Zeitzeugen

Kooperation mit dem Heimatmuseum Sinzig

Christine Götz-Suffel, Geschichtslehrerin der Klasse 10, Agnes Menacher, Ausstellungsleitung, mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 und Schulleiterin Barbara Lohmer (v.l.). privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Knapp 70 Jahre ist es her, dass der Zweite Weltkrieg - und damit das wohl dunkelste Kapitel der neueren deutschen Geschichte - zu Ende gegangen ist. In Vergessenheit wird dieses Kapitel nie geraten. Dafür sorgt unter anderem Agnes Menacher vom Heimatmuseum Schloss Sinzig. Sie hat mit ihren Kolleginnen und Kollegen viel Mühe in die Konzeption einer Ausstellung investiert und diese gemeinsam mit Schulleiterin Barbara Lohmer sowie Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe in der Schulaula eröffnet. Frau Menacher erläuterte den anwesenden Jugendlichen in ihrer Ansprache, dass es neben einer sachlichen Aufarbeitung der Geschichte auch um das Engagement gegen Rechtsextremismus im Kreis Ahrweiler geht. Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche untergliedert. Insbesondre werden der Luftkrieg im Kreis Ahrweiler, das Lager Rebstock im Ahrtal, der amerikanische Vorstoß zum Rhein sowie die Nachkriegszeit im Kreis Ahrweiler anschaulich und reich bebildert dargestellt. „Viele der Bilder stammen vom bekannten Fotografen Hilmar Pabel und viele der Luftbilder stammen aus amerikanischen Militärarchiven und wurden extra für die Ausstellung angekauft“, so Agnes Menacher. Dem interessierten Besucher eröffnen sich somit Details über die Kriegsjahre im Kreis Ahrweiler, die in dieser anschaulichen Form noch nicht präsentiert wurden. Die Erich Kästner-Realschule plus ist stolz darauf, als erster Ausstellungsort zu fungieren. Mehr über die integrative Realschule plus unter www.rsplus-ahrweiler.de.

Christine Götz-Suffel, Geschichtslehrerin der Klasse 10, Agnes Menacher, Ausstellungsleitung, mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 und Schulleiterin Barbara Lohmer (v.l.). Foto: privat

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