SV Wormersdorf 1946 e.V. - Seniorenfußball - Kreisliga A
20 Minuten kosten Wormersdorf den Sieg
Bornheim. Beim Tabellenprimus ging die Tomburg-Elf als Außenseiter ins Rennen. Aber bis auf zwanzig „grausame“ Minuten nach der Halbzeit war die Partie auf gutem Niveau.
Die Wormersdorfer hatten nichts zu verlieren und wollten die Favoriten ärgern. Bereits in der fünften Minute hatte Christian Marx eine sehr gute Gelegenheit seine Mannschaft in Führung zu bringen - der Abschluss landete knapp neben dem Kasten. Die Gastgeber konnten, im Anschluss an eine Ecke, in Führung gehen. Ein Eckball wurde nicht weit genug geklärt und der Bornheimer Stürmer konnte aus 17 Metern zum 1:0 links oben einschießen (18.).
Die Gäste von der Tomburg versteckten sich aber nicht und kamen zu eigenen Gelegenheiten. In der 25. Minute passte Martin Hinz auf Spielertrainer Thorsten Declair, der den Ausgleich erzielte. Bereits zwei Minuten später lupfte Patrick Pöschmann den Ball zur überraschenden 1:2-Führung über den verdutzten Keeper (27.).
Bornheim drängte auf den Ausgleich, aber die Abwehr um Kapitän Nick Brachmann stand wesentlich besser als in den vorherigen Partien und das Team konnte die knappe Führung mit Glück und Geschick in die Pause retten.
Der „rote Faden“ wurde im zweiten Durchgang in der Kabine gelassen. Es folgten zwanzig Minuten „Tiefschlaf“ in der Defensive. Bereits 120 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Bornheim den Ausgleich zum 2:2 (47.). Es folgte das 3:2 in der 55. Minute. Nach einem umstrittenen Foulelfmeter folgte das 4:2 (55.). Kurz darauf erzielte Bornheim den nächsten Treffer zum 5:2 (67.).
Nun kam auch noch Pech hinzu: Ein abgefälschter Torschuss der Bornheimer bekam so viel Effet, dass Torwart Breitkopf dabei sehr unglücklich aussah und den Ball zum 6:2 passieren lassen musste. (70.).
Marx sah in der 77. Minute die gelbrote Karte. Bornheim schaltete zwei Gänge zurück und Wormersdorf bekam Oberwasser. In der 85. Minute konnte der eingewechselte Fabian Lülsdorf mit einem Fernschuss noch das Ergebnis kosmetisch aufbereiten.
Alles in allem eine starke Vorstellung des Aufsteigers von der Tomburg, wenn man die 20 Minuten nach der Halbzeit außen vor nimmt. Es bleibt bei einem Problem im Defensivverhalten, wobei eine positive Steigerung gegenüber den letzten Spielen zu erkennen war.
Es spielte: Breitkopf, Hinz, Bollig, Brachmann (C), Meyer (71. Lülsdorf), Marx, Küpper, Pöschmann (71. Strnad), Declair, Mehl, Eckweiler.
Nächsten Sonntag kommt RW Lessenich als Gast ins Tomburg-Stadion. Anstoß am Kirmessonntag ist um 15 Uhr.
