Lokalsport | 24.03.2020

Lauftreff TV Urbar

Abenteuer in Portugal

Frank Hardt nahm an Terras de Sico teil

Irgendwann ist jeder Berg zuende. Foto: privat

Urbar. Der grüne Norden Portugals ist für seinen berühmten Portwein bekannt. Hingegen weniger bekannt ist ein Ultralauf, der ca. 1 Autostunde südlich von Porto im Landesinneren, jedes Jahr im Februar, stattfindet. Mit der Aussicht auf eine Brise Frühling und der Möglichkeit zur Qualifikation für den Western States (ein Ultralauf in Amerika), entschied sich Frank Hardt vom Lauftreff des TV Urbar, bei diesem Rennen zu starten. Ein Blick auf die Startliste verriet, dass er in dem überwiegend portugiesischen Läuferfeld, neben einem Dutzend europäischen Teilnehmern, der einzige Läufer aus Deutschland war. Am Freitag vor dem Start war das Wetter mit Sonne und 18°C nahezu perfekt. Der Startschuss des TrailRun, mit über 111 Kilometer und 4000 Höhenmeter, fiel um Mitternacht. Zu Beginn des Laufes zog sich das Feld bereits in den ersten 40 Kilometern deutlich auseinander. Kurz vor dem Morgengrauen war es dann mit den guten Wetterbedingungen vorbei und es setzte Starkregen ein. Auf den folgenden 30 Kilometern war dann, nicht nur bei Frank, mentale Stärke gefragt. In diesem Abschnitt warteten viele Höhenmeter, eingeschränkte Sicht und eine Kletterpartie vor dem Gipfel auf die Teilnehmer. Bei Kilometer 68 lag Frank noch immer gut in seinem Zeitplan und war sogar noch schneller ,als er es sich zuvor ausgerechnet hatte. Jetzt folgte der landschaftlich reizvollste Teil des Rennens, mit vielen Single-Trails über Felsen und durch tief eingeschnittene Canyons. An dem VP (Versorgungspunkt) bei Kilometer 88, wurde sich noch einmal ordentlich verpflegt und die letzten 23 Kilometer konnten in Angriff genommen werden. Mittlerweile schaute auch die Sonne gelegentlich wieder aus der dichten Wolkendecke hervor und gab nochmal Kraft, auch die letzten Kilometer zu bewältigen.

Diese zusätzliche Kraft auf den letzten 6 Kilometern war auch nötig, denn hier wartete auf die Läufer noch eine Besonderheit, die darin bestand, auf einem Abschnitt von ca. 1 Kilometer eine Klamm zu bewältigen. In dem extremen Gelände gab es nicht viele Gelegenheiten zu überholen, dennoch konnte sich Frank geschickt ein Paar Plätze vorarbeiten. Nach insgesamt 19 Stunden und 50 Minuten überquerte Frank die Ziellinie. Damit belegte er in seiner Altersklasse den 21. Platz und verbesserte seine Zeit nach der Teilnahme von 2018 um 1 1/2 Stunden, was das Rennen für Frank besonders gelungen machte.

Irgendwann ist jeder Berg zuende. Foto: privat

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