Lokalsport | 06.07.2018

Der GTRVN unternahm eine Rudertour von Neuwied nach Bad Honnef

After-Work-Tour mit Gegenwind

Am auserkorenen Ziel wartete eine deftige Stärkung in einem Burgerlokal auf die erschöpften SportlerInnen. privat

Neuwied. Als Alternativprogramm zum wöchentlichen Rudertraining und zu ein- oder mehrtägigen Rudertouren bot der GTRVN eine After-Work-Tour von Neuwied nach Bad Honnef an. Neben der einfachen Zielerreichung gab es noch ein weiteres Lockmittel, die Strecke von 34 Rheinkilometern nach der Arbeit zurückzulegen. In Bad Honnef war ein gemeinsames Abendessen in einem Burger-Lokal geplant. Pünktlich um 17 Uhr legten drei Vierer mit Steuermann und ein Fünfer am Neuwieder Bootshaus ab. Heftiger Gegenwind und damit verbundene Wellen machten es sowohl den Ruderern als auch den Steuerleuten nicht gerade leicht. Während man sich üblicherweise die Strömung zunutze macht, wenn man rheinabwärts fährt, schlichen sich nun alle Boote in Ufernähe im weniger strömenden Gewässer den Rhein hinunter, um dem Wind nicht völlig schutzlos ausgeliefert zu sein. Die für 19.30 bis 20 Uhr geplante Ankunft verzögerte sich durch das widrige Wetter um eine halbe Stunde, aber dennoch kamen alle Boote unbeschadet in Bad Honnef an. Beim Verladen auf den bereit stehenden Bootsanhänger halfen alle trotz Erschöpfung tatkräftig mit, sodass die Arbeit schnell getan war und sich die Gruppe in der nahegelegenen „Burgermeisterei“ niederlassen konnte, um das wohl verdiente Abendessen genießen zu können.

Nun gehörten Wind und Anstrengung der Vergangenheit an und die SportlerInnen konnten sich mit allen Sinnen auf die teilweise bis zu 20 Zentimeter dicken Burger einlassen. Zu später Stunde kehrten die 20 Teilnehmer nach Neuwied zurück, verstauten die Boote in den Bootshallen und sanken müde in ihre Betten. Den längsten Tag des Jahres hatten sie in vollen Ruderzügen genossen. Fahrtenleiter Patrik Sassin hatte mit seiner After-Work-Tour mit anschließendem Burgeressen im wahrsten Sinne des Wortes den Geschmack der Teilnehmer getroffen.

Am auserkorenen Ziel wartete eine deftige Stärkung in einem Burgerlokal auf die erschöpften SportlerInnen. Foto: privat

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