SV Wachtberg

Alle Volleyballteams trainieren wieder

Alle Volleyballteams
trainieren wieder

Es darf wieder auf dem Beachvolleyballplatz gespielt werden. Foto: SV Wachtberg

15.06.2021 - 12:19

Rheinbach. Als man Ende Oktober letzten Jahres die Sportschuhe an den Nagel hängen musste, hat sich wohl niemand vorstellen können, erst über ein halbes Jahr später wieder Mannschaftssport betreiben zu dürfen. Nach der langen Pause und jeder Menge Online-Workouts waren alle Teams froh, in den letzten Wochen auf dem Beachvolleyballplatz mit der Vorbereitung auf die neue Saison starten zu dürfen. Auf zwei durch die COVID19-Pandemie abgebrochene und annullierte Saisons soll endlich wieder ein geregelter Spielbetrieb folgen.


Mit drei Damen- (Regional-, Bezirksliga, Bezirksklasse) und weiblichen Jugendteams von U12 bis U21 werden die Spielerinnen und TrainerInnen des SV Wachtberg in die Saisonvorbereitung gehen. Der SV Wachtberg heißt außerdem die neu formierte Mixed-Mannschaft herzlich willkommen bei sich im Verein!

Die jüngsten Volleyballerinnen waren den Winter über mit Kraft- und Ausdauerübungen fleißig und nehmen nun den Trainingsbetrieb in der Halle wieder auf. In diesen Altersklassen steht der Spaß an erster Stelle. Trotzdem ist der Ehrgeiz groß, viele Punkte und Erfahrungen zu sammeln.

In der U16 geht es für die meisten der Spielerinnen in die erste Saison auf dem „großen“ Feld. Bereits während des Trainings zu Hause wurden Läufersysteme gelernt und Taktiken besprochen. Bei einem corona-konformen Staffellauf wurden außerdem die liebsten Kraftübungen ausgetauscht. Im Hallentraining soll jetzt alles zusammengesetzt werden. In derselben Trainingsgruppe trainieren auch die U18 Bezirksligaspielerinnen mit.

Die meisten dieser Mädchen standen im letzten Jahr in der U16 nach vier Spielen und vier Siegen noch auf dem ersten Tabellenplatz, doch der vorzeitige Abbruch der Saison verhinderte die mögliche Meisterschaft.

Eine Altersklasse höher startet die U18 in die dritte Saison als Team. Die Mädchen streben nach hohen Zielen: Der Traum von der Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften! Nachdem das Team in den Trainingseinheiten im Sand sich dem Beachvolleyball gewidmet hatte, wird es nun in eine intensive Hallenvorbereitung inklusive eines Trainingslagers gehen. Im Winter gewannen die Jugendlichen beim #trotzdem-Sport-Wettbewerbs des Landessportbund NRW stolze 1000 Euro, die hier sinnvoll investiert sein werden. Dasselbe Team wird auch in der U20 an den Start gehen. Hinzu kommen einige erfahrene Spielerinnen, deren Fokus bereits auf dem Damenbereich liegt.


Dritte Damenmannschaft wird neu in dieser Saison gemeldet


Eine dritte Damenmannschaft wird neu in dieser Saison gemeldet werden, um talentierten Jugendspielerinnen mehr Spielzeit zu ermöglichen und hoffentlich das verlorene Jahr wieder wettzumachen.

Der Plan der zweiten Damenmannschaft ist kein Geheimnis: Aufstieg in die Landesliga. Vor zwei Jahren hatte noch ein einziger Satz gefehlt und im letzten Jahr war die Saison bereits nach drei Spieltagen (man lag auf Platz 1) vorbei und der Aufstieg war erneut fehlgeschlagen. Das Team ist motiviert, allen hoffentlich nach der kommenden Saison positive Neuigkeiten zu berichten und freut sich über seine neue Unterstützung an der Seitenlinie.

Die größten Veränderungen des Spielmodus‘ wird es wohl für die Damen 1 geben. Nach ihrer Triple-Aufstiegsserie schlagen die „Drachenländer Volleys“ zum zweiten Mal in der Regionalliga auf. Der Deutsche Volleyballverband als Dachverband der vierthöchsten Liga hat ein Konzept entwickelt, das möglichst fair und zeitlich realisierbar die Auf- und Absteigerinnen ermitteln soll. Dafür wurde die letztjährige Regionalligastaffel halbiert, sodass die Wachtbergerinnen in einer Siebener-Staffel zunächst eine Hin- und Rückrunde spielen werden. Aus den Platzierungen dieser Serie ergeben sich in beiden „halben“ Regionalligen Staffeln für Play-Offs. In diesen Gruppierungen werden ab Ende Januar 2022 vier absteigende Teams sowie eine Aufstiegsmannschaft ermittelt. Der Klassenerhalt ist das erklärte Ziel für die Volleyballerinnen aus Wachtberg.

Der SV Wachtberg ist stolz, in den letzten pandemiegeprägten Monaten keine Mitglieder verloren, sondern dazu gewonnen zu haben. Nach wie vor melden sich viele Kinder und Jugendliche, die beim SV Wachtberg das Volleyballspielen erlernen möchte. Die großartige Jugendarbeit und das angenehme Miteinander zahlen sich aus! Seit einigen Wochen befindet sich die Volleyballabteilung in Gesprächen mit dem Westdeutschen Volleyballverband und alles sieht danach aus, als würde das Engagement auch vonseiten des Verbands honoriert und der SV Wachtberg könnte Verbandsstützpunkt im Volleyball werden. Dieser Titel ist nicht nur eine Auszeichnung für die bereits geleistete Arbeit der ehrenamtlichen TrainerInnen, sondern öffnet auch viele Möglichkeiten, um in Zukunft noch mehr junge Talente auszubilden und individuell zu fördern.

Der SV Wachtberg sucht also weiter Spielerinnen und TrainerInnen, um den Verein zu vergrößern. Mit drei Damenteams, der neuen Mixed-Mannschaft und weiblichen Jugendteams in jeder Altersklasse ist von jung bis alt für jede etwas dabei. Nähere Infos gibt’s auf www.volleyball.svwachtberg.de.

Für alle Beachvolleyballinteressierten bieten der SV Wachtberg außerdem ein Beachvolleyball-Wochenende auf der Anlage in Berkum an. Am 10. und 11. Juli werden in vier Trainingseinheiten mit abschließendem Turnier grundlegende Beachvolleyballtechniken vermittelt. Die Kosten liegen bei 60 Euro pro Person, weitere Informationen finden sich auf der Homepage. Anmeldung bis zum 1. Juli unter volleyball@svwachtberg.de.

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Kommentare
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Manfred Jackl:
Was soll bitte der Negative Kommentar Hr/Fr Friedrich? Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen? Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen! Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird....
juergen mueller:
Ich bin auch dafür, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, eine Vergangenheit u. deren Vergessen, an die wir wohl ein Leben lang immer wieder erinnert werden u. mit uns Generationen. Doch das sollte Grenzen haben, da es, wie andere Geschehnisse, zur deutschen Geschichte gehört, wie...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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