Lauftreff St. Sebastian nahm am Halbmarathon in Dresden teil
An Semperoper und Frauenkirche vorbei gelaufen
St. Sebastian. Weißer Kenianer, Barock-Pitter mit seiner Mätresse, Feuerwerksabbrenner, König von Dresden: mit diesen Schlagworten kann man eine tolle Tour des Lauftreffs vom TuS St. Sebastian zum Dresden Marathon 2017 umschreiben. Kürzlich startete ein Teil des Lauftreffs vom TuS St. Sebastian morgens früh in Richtung Dresden zum diesjährigen Dresden Marathon. Kurz nach Mittag kam die Gruppe in Dresden an, bezogen ihre Hotelzimmer und machten sich auf, zu einem ersten Stadtbummel durch die wunderschöne Stadt Dresden mit all ihren tollen Sehenswürdigkeiten. Da ein Teil unserer Damen schon im Vorfeld Karten für die Semperoper für die Vorführung: Die Entführung aus dem Serail bestellt hatten, mussten wir schon um 17 Uhr zum Abendessen in eine Pizzeria, wo es Pizzen fast so groß wie Wagenräder zu verzehren galt. Anschließend ging es für die Damen zu der Semperoper, der Rest der Truppe machte sich auf den Weg zurück zum Hotel wo es galt, in gemütlicher Runde die Taktik für den gemeinsamen Halbmarathonlauf zu besprechen. Am Samstagmorgen nach einem ausgiebigen Frühstück mussten sie als erstes zur Marathonmesse in das Kongress Center Dresden, um die Startunterlagen abzuholen. Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Brühlsche Terrasse, Neumarkt und Altmarkt, Panometer, Neustadt mit goldenem Reiter, Theaterplatz und Schlossplatz, Elbufer, Fürstenzug, wer alles sehen wollte, hatte schon hierbei fast einen Halbmarathon hinter sich. Für den Abend hatten sie einen Tisch im bekannten Dresdener Sophienkeller zum Abendessen bestellt. Es wurde ein gemütlicher Abend im tollen Ambiente mit Mätresse, Bänkelsänger und tollem Essen. Anschließend ging es wieder zeitig zurück ins Hotel, jeder verzog sich auf sein Zimmer, um sich schon mental auf den Lauf am Sonntagmorgen vorzubereiten. Am Sonntagmorgen beim Frühstück war doch schon eine gewisse Anspannung zu spüren, es wurde nicht mehr so viel gefrühstückt und gesprochen und die meisten bereiteten sich schon innerlich auf den Lauf vor. Nach dem Frühstück ging es um 9 Uhr los Richtung Kongress Center, wo in unmittelbarer Nähe um 10.30 Uhr der Start zum Halbmarathon und Marathon erfolgte. Das Ziel für alle Laufstrecken war direkt vor dem Maritim Hotel an der Elbe. Es war eine tolle Laufstrecke, flach ohne größere Steigungen an der Elbe entlang durch die Neustadt, den großen Garten, teilweise durch die Stadt, unterwegs immer wieder begleitet durch Musikgruppen und Sambatänzerinnen bis zum Ziel, wo nach und nach alle Läuferinnen und Läufer unserer Truppe ankamen und ihre verdienten tollen Finishermedaillen in Empfang nehmen konnten. Auch wurden wir unterwegs an verschiedenen Stationen immer wieder von den mitgereisten Schlachtenbummlern Eva, Irmchen, Karin und Simone angefeuert und im Ziel in Empfang genommen. Nach diesem tollen Event ging es wieder zurück ins Hotel und nachdem sich alle, soweit wieder erholt hatten, machten wir uns nochmals auf in die Stadt, um an einer großen Stadtrundfahrt auf einem Doppeldeckerbus mit 22 Stationen durch Dresden und Umgebung teilzunehmen. Nach dieser knapp zweistündigen Rundfahrt mit vielen interessanten Erklärungen über die Geschichte und den Sehenswürdigkeiten Dresdens ging es zum Abschlussessen in den Pulverturm, wo wir uns verdientermaßen gutes Essen und das ein oder andere alkoholische Getränk gönnten, den Lauf Revue passieren ließen und jeder konnte mit dem Erlebten zum gemütlichen Abend beitragen. Außerdem wurden dort mit volkstümlichen Liedern von zwei Musikern zum Mitsingen animiert, was auch einige textsichere Sängerinnen und Sänger gerne wahrnahmen. Zum guten Schluss nahmen sie nach dem Abendessen noch an einer Nachtwächterführung teil, gönnten uns im Hotel noch einen Absacker und alle fielen nach so einem anstrengenden Tag doch ziemlich erschöpft in die Betten. Am nächsten Morgen nach einem wiederum ausgiebigen Frühstück machte sich ein Teil auf den Heimweg und einige zogen für vier Tage nochmals um ins Elbsandsteingebirge, um dort noch ein paar schöne Urlaubstage zu verbringen.
