Jan Damrau vom TV Moselweiß ist Deutscher Meister im Geräteturnen
„Auf einmal bist du Deutscher Meister“
Koblenz. „Hallo, mein Sohn Jan ist fünf Jahre alt und möchte gerne turnen“, an diese Worte erinnert sich Mama Brigitte Damrau noch, als wäre es erst gestern gewesen, als sie ihren Sohn bei den Turnern im TV Moselweiß vorstellte. Dass er 25 Jahre später den Deutschen Meistertitel gewinnt, daran hatte sie damals allerdings nicht gedacht.
Jan Damrau vom TV Moselweiß machte bei den Deutschen Meisterschaften im Gerätturnen in der Altersklasse 30-35 seinen Traum wahr und erturnte sich den Titel. „Das war der längste Wettkampf meines Lebens“, erklärt Jan Damrau, der überglücklich ist. „Der Wettkampf hat sich vom Einturnen bis zur Siegerehrung sieben Stunden lang hingezogen. Die Siegerehrung war nachts um halb elf“. Doch Jan behielt die Nerven und turnte seine Übungen fehlerfrei durch. Auch Freundin Julia fieberte mit und filmte die perfekten Übungen.
Fehler bei der Auswertung
Doch bei der Auswertung kam es zu einem Fehler. Auf der Anzeigentafel in der Berliner Messehalle erschien bei Jans Konkurrent die falsche Wertung am Barren. Bei der Siegerehrung erhielt Jan zunächst die Silbermedaille. Die Wertung wurde am nächsten Morgen allerdings korrigiert und er bekam dann endlich die Goldmedaille umgehangen. „Komisches Gefühl, auf einmal bist du Deutscher Meister. Wie geil ist das denn?“, erzählt Jan seine ersten Gedanken. Schon früh turnte Jan erfolgreich auf nationaler Ebene und erturnte sich viele Verbands- und Rheinland-Pfalz-Meistertitel. 2008 wurde er Deutschland-Cup-Gewinner und turnt nun seit vielen Jahren in der Zweiten Kunstturn-Bundesliga. Von 2011-2014 turnte er sogar in der französischen zweiten Liga mit Olympiasiegern zusammen.
Jans Turnfreunde aus Moselweiß überraschten Jan bei seiner Ankunft aus Berlin und feierten ihren Deutschen Meister zusammen mit seiner Familie, ganz nach alter Turnersitte. Da kamen schon alte Anekdoten über Jans Turn-Anfänge ins Gespräch: „Kopfstand, Handstand, das hat er schon mit zwei Jahren im Wohnzimmer an der Wand gemacht“, erzählt Papa Jürgen stolz. „Jan hat alles richtig gemacht. Sein hartes Training und sein unglaublicher Wille haben sich endlich ausgezahlt. Auch der Kreuzbandriss und die Verletzung an der Schulter, die kurz vor dem Wettkampf noch von Schwester Bea physiotherapeutisch behandelt wurden, haben ihn nicht davon abgehalten, weiter an der Deutschen Spitze zu turnen. Wir haben alle an ihn geglaubt und sind mächtig stolz auf ihn und freuen uns für ihn von ganzem Herzen“, erzählen die Moselweißer Turnfreunde, die mit Jan schon seit 25 Jahren zusammen in der Turnhalle turnen.
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