HSG Rheinbach-Wormersdorf feiert Aufstieg in die Regionalliga
Aufstieg trotz Niederlage
HSG Rheinbach-Wormersdorf - TV Weiden 25:27 (11:14)
Rheinbach. Die Oberligahandballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf haben es geschafft. Trotz der 25:27 (11:14)-Heimniederlage gegen den TV Weiden ist die HSG in die Regionalliga Nordrhein aufgestiegen. Im letzten Heimspiel der Saison bekamen die 500 Zuschauer in der Sporthalle Berliner Straße noch einmal eine intensive und spannende Partie zu sehen. Dabei begann das Spiel mit einer Schrecksekunde für die HSG. Nach schlechtem Start und einem 0:3-Rückstand (4.) fiel Mike Ribbe mit einem am späten Abend diagnostizierten Bruch des Bodens der Augenhöhle aus. Die HSG zeigte jedoch Moral, fand besser ins Spiel und konnte zum 5:5 (11.) ausgleichen. Doch der TV Weiden wirkte abgezockter und cleverer. Die Gäste legten bis zum 8:9 (20.) immer ein Tor vor, um sich dann auf 8:11 (26.) und 10:14 (29.) abzusetzen. Beim Pausenstand von 11:14 für Weiden wurden die Seiten gewechselt. „Trotz der Brisanz der Partie spielten wir in Halbzeit eins viel zu emotionslos und auch nicht konzentriert genug. Ausdruck der fahrigen Spielweise war das Auslassen zahlreicher hochkarätiger Torchancen“, so die Analyse von Trainer Schwolow über den ersten Spielabschnitt. Dem Drei-Tore-Rückstand lief die HSG bis zum 15:18 (36.) hinterher. Mit Florian Feindt und Oliver Dasburg als Aktivposten konnten die Hausherren dann mit einem 3:0-Lauf zum 18:18 ausgleichen und beim 21:20 (47.) das erste Mal in Führung gehen. Die Halle stand Kopf, doch die 22:21-Führung (49.) wurde durch zwei Abspielfehler fahrlässig wieder abgegeben. Weiden ging mit 22:24 (53.) in Führung. Mit dem siebten Feldspieler für den Torwart glich die HSG noch zum 25:25 (57.) aus. Weiden ging dann allerdings mit 25:26 (58.) in Führung, und der Rheinbacher Ausgleichsversuch im Folgeangriff blieb erfolglos. 30 Sekunden vor Schluss vertändelten die Gäste den Ball, doch der anschließende Gegenstoßangriff zum möglichen Ausgleich wurde vergeben. So kam Weiden in der Schlusssekunde bei offener Abwehr noch zum 25:27-Endstandtreffer.
Für die HSG spielten: Funke (TW), Thürnau (TW), Lönenbach (3), Grommes (2), Fischer (3), Schwolow (1), Hammann (1), Feindt (7), Genn (2), Dasburg (6/2), Gunkel, Reyer und Ribbe.
