Lokalsport | 21.02.2016, 12:00 Uhr

SG Westum/Löhndorf - Seniorenfußball

Auftaktbegegnung steht bevor

Meisterschaftsspiel in der Bezirksliga Mitte gegen den TSV Emmelshausen

Emmelshausen. Die SG Westum/Löhndorf reist als Aufsteiger in die Bezirksliga Mitte zur diesjährigen Auftaktbegegnung zum TSV Emmelshausen.

Dieses Match ist am kommenden Sonntag, 28. Februar um 14.30 Uhr in Emmelshausen zu bestaunen.

Die Hinrundenpartie ging verdient mit 0:4 verloren. Die Gastgeber, die bereits nach 15 Spielen 42 Punkte auf der Habenseite aufweisen, sind souveräner Tabellenführer und klarer Meisterschaftsfavorit.

Westum/Löhndorf, das nach wie vor in jedem Spiel für jeden Punkt alles in die Waagschale werfen muss, ist krasser Außenseiter, hat aber nichts zu verlieren.

Emmelshausen ist gut drauf und hat in der Vorbereitungsphase unter anderem gegen den Rheinlandligisten FV Engers gar mit 3:2 gewonnen.

Das Motto kann mithin nur lauten: „Die SG hat keine Chance, doch die will sie nutzen“.

Während Merlin Erens wieder mit an Bord ist, fehlt Christian Harst leider immer noch verletzungsbedingt. Christopher Breuer ist in der Winterpause aus Dernau zum Kader gestoßen, dafür fehlt Tom Weber studienbedingt.

Die Kombinierten können in den verbleibenden Partien nur bestehen, wenn sie permanent trainieren, ob heimlich oder unheimlich ist dabei egal.

Weiterhin gilt es, als geschlossenes Team aufzutreten, in welchem sich jeder für jeden einsetzt.

Fehler eines Mitspielers müssen als Fehler der Mannschaft verstanden und gemeinsam ausgemerzt werden.

Eventuell frustierende Aktionen müssen verdrängt und verschworen vermieden werden. Voraussetzung hierfür dürften körperliche Fitness, mentale Stärke und natürlich ein ausgeprägtes Mannschaftsdenken sein. Die Schäfer-Elf besitzt all diese Tugenden, wie die manchmal sensationellen Ergebnisse der Hinserie zeigen.

Mit famosen 17 Punkten kommt das Team aus der Winterpause und hat noch 13 Endspiele vor der Brust.

Die Ausgeglichenheit der Liga ist indes fast schon beängstigend - sechs Punkte nach oben könnte Platz sieben bedeuten, sechs Punkte nach unten heißt unter Umständen aber auch Tabellenletzter.

Auf die Zuschauer wartet mithin eine wahnsinnig spannende und heiße Rückrundenzeit. Noch ein paar Mal schlafen, dann geht es endlich wieder los.Mann/Frau darf gespannt sein, wie sich die Cracks beim Tabellenführer aus der Affäre ziehen. Dabei wäre es schön, wenn die Spieler wieder von einem zahlreichen Publikum unterstützt würden.

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