VLN Saisonstart auf dem Nürburgring
Auftaktsieg für Manthey Racing
Nürburg. Die VLN Langstrecken-Meisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife erstreckt sich auch in diesem Jahr wieder über neun Rennen. Bei denen, vom professionellen Rennfahrer im über 500 Ps starken Rennboliden, bis zum reinen Privatfahrer in seinem seriennahen Fahrzeug, in den motorsportlichen Wettstreit treten. Eine spezielle Einteilung der Fahrzeuge in unterschiedliche Leistungsklassen und ein ausgeklügeltes Punktesystem sorgen dafür, das am Ende nicht ein Fahrer die Meisterschaft gewinnt, der die meisten Pferdestärken unter seiner Motorhaube platziert hatte, sondern jener, der in einer der Klassen die meisten Kontrahenten besiegen konnte.
Nach dem, wegen den winterlichen Bedingungen, eine Woche zuvor die Test- und Einstellfahrten abgesagt werden mussten, bescherte Petrus an diesem Tag mit Temperaturen im knapp zweistelligen Plus-Bereich und einer trockenen Strecke den Teams und zahlreichen Fans ein nahezu perfektes Saison Opening. Lediglich am Morgen hatte Nebel einen pünktlichen Start verhindert, sodass der gesamte Zeitplan für die ins Zeittraining startenden 180 Fahrzeug um 30 Minuten verschoben werden musste.
Manthey Racing sicherte sich den ersten Sieg des Jahres
Wie im vergangenen Jahr sicherte sich auch beim VLN-Saisonauftakt 2018 das Team von Manthey Racing den ersten Sieg des Jahres. Kévin Estre (Frankreich), Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) manövrierten dabei den grün-gelben Porsche 911 auf der Traditionsstrecke in der Eifel zum Sieg. Mit einem Rückstand von fast einer Minute folgte auf Rang 2 der Audi R8 LMS von Mücke Motorsport, an dessen Steuer der ehemalige Formel1 Pilot Markus Winkelhock (Schorndorf) und Nico Müller (Schweiz) ihr fahrerisches Können unter Beweis stellten. Das Podium komplettierten Sven Müller (Ockenheim) und Klaus Bachler (Österreich) mit einem Porsche von Falken Motorsports.
Auf Position sieben landete der zweite Manthey Porsche von Nick Tandy (Großbritannien), Patrick Pilet (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich). Neben den beiden Manthey Porsche gelang es mit Position neun auch der Besatzung Frank Stippler (Bad Münstereifel), Christopher Haase (Kulmbach) und Frederic Vervisch (Belgien) mit dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing ein weiteres Auto eines lokalen Teams in den Top Ten zu platzieren. Nicht ganz für eine Position unter den ersten Zehn reichte es für die Porschebesatzung von Frikadelli Racing Klaus Abbelen( Barweiler), Norbert Siedler (Österreich) und Felipe Fernandez Laser (Leipzig), die auf der 13. Position das Rennen beendeten.
Neben dem Gesamtsieg gab es für die lokalen Teams auch in den Klassenwertungen Erfolge zu feiern. So sicherten sich die Fahrer des Black Falcon Teams aus Meuspath, Niko Bastian, Stefan Krag (beide Frankfurt), Fidel Leib (Wangen-Neurave) und Moritz Oberheim (Schermbeck) mit einem Mercedes-AMG GT4 den Erfolg in der Klasse SP10.
In der Serienklasse V4 glänzten Marcel Manheller und Carsten Knechtes
Für das Team Manheller Racing triumphierten in der Serienklasse V4 das Fahrerduo Marcel Manheller (Döttingen) und Carsten Knechtges (Mayen). Mit dem Sieg in dieser Klasse gelang den beiden ein verheißungsvoller Auftakt, der für die Piloten zugleich mit 9,71 Punkten den 3. Rang in der Meisterschaft bedeutet. Einen Podiumsbesuch ihrer Piloten konnte auch das Team von Scheid - Honert Motorsport bejubeln. Die von Teamchef Johannes Scheid (Kottenborn) betreuten Piloten Tobias Müller (Euskirchen), Nico Otto und Lars Peucker (beide Grevenbroich) brachten den Eifelblitz in der BMW M235i Racing Cup Wertung ebenfalls auf dem zweiten Platz ins Ziel.
Nach 26 Runden in der Grünen Hölle überquerten auf dem gleichen Rang auch Daniel Bohr (Luxemburg), Hendrik von Danwitz (Tönisvorst) und Fabio Grosse (Siebenbach) vom Adenauer Team Teichmann Racing in der Porsche Caymen Cup Klasse die Ziellinie. Das zweite heiße Eisen des Teams in dieser Klasse mit den Fahren Thorsten Jung (Niederzissen), Maik Rönnefarth (Bad Neuenahr) und Oskar Sandberg (Insul), welches von der Poleposition in der zweiten Startgruppe in die 4 Stunden Hatz gestartet war, fiel im Verlauf des Rennens leider aus.
Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 7. April 2018 mit dem 43. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren statt.
BURG
Mit einem Klassensieg starteten die Lokalmatador Carsten Knechtges (re.) und Marcel Manheller in die neue VLN Saison.
Der Eifelblitz vom Team Scheid - Honert Motorsport Im Renngeschehen.
