SV Wormersdorf, Fußball-Kreisliga A
Auswärtssieg auf der ungeliebten Asche
Kreisliga A: FV Endenich II - SV Wormersdorf 2:3 (0:2). Mit einer Notelf mussten die Tomburg-Akteure nach Endenich reisen. Die Verletztenliste wurde erweitert: Patrick Pöschmann und Lukas Bollig gehören jetzt dazu. Daniel Schauf, Spielertrainer Thorsten Declair und Nils Lange fehlten wegen privater Termine. So trat der SV mit angeschlagenen Spielern, Ergänzungen aus der zweiten Mannschaft, Reaktivierte von den Alten Herren und A-Jugendlichen zum wichtigen Abstiegsduell an. Auf der Reservebank saßen Stefan Endler (38), Guido Trimborn (44) und Marc Krämer (18). Auf der staubigen Asche wollten sich die Tomburger so teuer wie möglich verkaufen. Die ersten Minuten waren recht ausgeglichen mit Halbchancen auf beiden Seiten. In der elften Minute flankte Kevin Steffens scharf in den Endenicher Strafraum, das Spielgerät wurde von einem Bonner ins Tor gelenkt. Es hieß 0:1. Mitte des ersten Durchgangs drückte der Gastgeber vehement auf den Ausgleich. Ein Lattentreffer (27.) und zahlreiche gute Paraden von Luca Degen verhinderten dies. Ein genialer Pass von Miro Heinrichs auf Norbert Prinz führte zum 0:2 (30.). Nun hatte Wormersdorf wieder Oberwasser. Bob Longomos Versuch verfehlte knapp das Ziel (35.). Einen Kopfball von Steffens konnte ein Endenicher Abwehrspieler von der Linie kratzen (43.). In der zweiten Halbzeit bestimmte der Gastgeber den Rhythmus. Wormersdorf kam nur gelegentlich zu gefährlichen Entlastungsangriffen. In der 61. Minute konnte Prinz den Ball in den Fünf-Meter-Raum durchstecken. Dort stand der nicht alternde Trimborn goldrichtig und traf zum 0:3. Endenich nahm den Abstiegskampf an und drückte weiter. Die Spielanteile lagen bei etwa 80 Prozent. Aber die Tomburg-Elf verteidigte mit Glück und Geschick und einem kopfballstarken Ersatzkapitän Christian Marx den eigentlich beruhigenden Vorsprung. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr konnten die Hausherren zum 1:3 verwerten (75.). Nur eine Minute später konnte der Ball nach einer Endenicher Ecke nicht weit genug geklärt werden - und es stand nach einem verdeckten Weitschuss 2:3 (76.). Das große Zittern begann, da Endenich nun Morgenluft witterte. Das folgende Powerplay der Bonner wurde auch noch in der fünfminütigen Nachspielzeit überstanden. Es war ein ganz wichtiger Sieg im Abstiegskampf.
Es spielten: Degen, Dücker, Mohrmann, Müller, Marx, Longomo, Gaied (78. Krämer), Steffens, Heinrichs, Wilson (55. Trimborn), Prinz (82. Endler).
Kreisliga C: FC Pech - SV Wormersdorf II 2:1 (1:0). Bereits in der dritten Minute musste Torhüter Jürgen Breitkopf gegen einen allein auf ihn zustürmenden Angreifer der Pecher glänzend parieren, wobei dies auch nicht das letzte Mal gewesen sein sollte. In der 16. Minute tauchte erneut ein Pecher Angreifer allein auf weiter Flur vor Breitkopf auf, der diesmal nicht retten konnte. Es hieß 1:0. In der 26. Minute verpasste der Kopfball von Deni Markovic das Ziel nur knapp. Im ersten Abschnitt war es eine spielerisch und kämpferisch enttäuschende Leistung der Wormersdorfer. In die zweite Hälfte gingen die Wormersdorfer nun mit mehr Elan. Zahlreiche Chancen wurden vergeben. In der 70. Minute saß ein Konter der Pecher. Zwar erzielte der Angreifer der Pecher das 2:0 aus stark abseitsverdächtiger Position, jedoch zeigte sich die Wormersdorfer Mannschaft wieder mal zu lethargisch. In der 80. Minute zirkelte Sebastian Gerber einen der zahlreichen Freistöße zum Anschlusstreffer ins Tor. Die Reserve versuchte es nun mit der berühmten Brechstange, doch auch die letzten verzweifelten Angriffe fanden nicht den Weg ins Tor. Für die zweite Mannschaft des SV Wormersdorf war es eine bittere Pleite gegen robuste und laufstarke Pecher, die wenig spielerische Mittel brauchten, um die schwachen Wormersdorfer zu bezwingen. Am Sonntag, 26. April, muss der SV Wormersdorf II um 11 Uhr bei RW Merl III antreten.
Es spielten: Breitkopf, Dreeser (86. Schiepek), Wenn, M. Bremmekamp, Möller, Moog, Markovic, B. Bremmekamp (86. Olejniczak), Hesse (62. Gerber), Uygur, Liß.
